
27.02.2025 (pm/red) Der Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM) startet auf Geh- und Radwegen mit einer elektrischen Kehrmaschine durch. Damit ist ein weiterer Schritt zur Elektrifizierung des städtischen Fuhrparks getan.
Die neue voll elektrische Kompakt-Kehrmaschine ist die erste ihrer Art im Fuhrpark des Eigenbetriebs. Der DBM hat diese für zwei Jahre gemietet, um die Maschine zu testen. Laut Hersteller schafft die Batterie eine ganze Schicht – also acht Stunden – ohne zwischengeschaltetes Laden. Dies hat sich in der bisherigen Praxis bestätigt. Lediglich widrige Bedingungen wie eine Kombination aus niedrigen Temperaturen und einem erhöhten Kehraufwand – beispielsweise bei Schlamm nach Hochwasser – machen in Ausnahmefällen ein kurzes Zwischenladen erforderlich.

„Was das Gerät für den Einsatz in der Straßenreinigung – gerade hier in Marburg in der engen Innenstadt – vorteilhaft macht, ist, dass es klein und sehr wendig ist. Es fährt komplett emissionslos und sehr leise“, sagte Ralf Schmidt, Abteilungsleiter der Straßenreinigung beim DBM. In der Oberstadt dürfen aufgrund des empfindlichen Pflasters keine Kehrmaschinen eingesetzt werden. Dort ist die Oberstadtkolonne nach wie vor mit großen Besen und der City-Bee unterwegs.
„Wir sind immer auf der Suche nach geeigneten elektrischen Alternativen für unsere Nutzfahrzeuge“, sagte DBM Betriebsleiter Jürgen Wiegand.
