Zahlen zur Stromerzeugung 2025 aus fossilen Quellen, Wind und Solar

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Rotes Marburg – Vortragsreihe zur Geschichte der sozialistischen Opposition seit 1945

11.01.2026 (pm/red) Das so genannte „Rote Marburg“ war mehr als die Studentenbewegung der Jahre 1967 bis 1969 und eine von Wolfgang Abendroth gegründete Schule der Gesellschaftswissenschaften an der Philipps-Universität. Seit 1945 hat es in Marburg immer wieder sozialistische Opposition gegeben, wenngleich in wechselnden Formationen. In einer dreiteiligen Vortragsreihe will die DKP Marburg ihrer Geschichte nachgehen. Vergegenwärtigt werden damit prägnante Abschnitte der kommunal-politischen Entwicklung der kleinen Universitätsstadt überragt vom Landgrafenschloss.

Für Mittwoch, 21. Januar – 19:00, wird in den Schwanhof 27-31 zum ersten Vortragsabend mit dem Referenten Georg Fülberth eingeladen. 

Sozialistische Opposition in Marburg 1945 – 1966

Nach der Niederlage des Faschismus in 1945 kehrten die beiden Arbeiterparteien SPD und KPD in die Legalität zurück. Bei der ersten Kommunalwahl 1946 scheiterte die KPD an der damals geltenden 10-Prozent-Hürde. Die SPD wurde sofort zur bestimmenden Partei in Marburg. 1948 schaffte es dann auch die KPD in die Stadtverordnetenversammlung. 1952 schied sie wieder aus, 1956 wurde sie verboten. Sie konnte aber als kleine Gruppe in der Illegalität fortbestehen.

1951 kam Wolfgang Abendroth als Professor für politische Wissenschaft nach Marburg und entfaltete eine breite Lehr- und Forschungstätigkeit. Er wurde auch im Kreisverband der SPD aktiv. Dort begannen seine Schüler Hanno Drechsler (1970 bis 1992 Oberbürgermeister in Marburg) und Kurt Kliem (1985 bis 1996 Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf) ihren Aufstieg.

Ein Alternativ-Antrag Wolfgang Abendroths zum Godesberger Programm wurde 1959 von der Marburger SPD angenommen. Im selben Jahr konnten die Linken den Vorsitzenden des Kreisverbandes Marburg-Stadt stellen. 1960 war das wieder vorbei. 1961 wurde Wolfgang Abendroth aus der Partei ausgeschlossen.

1961 Jahr trennte sich die SPD von ihrem Studierendenverband SDS. Dieser wurde allmählich zu einem Bestandteil einer bundesweit – auch in Marburg – einsetzenden außerparlamentarischen Opposition (APO).

Weitere Themen und Termine

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