04.05.2026 (pm/red) Am kommenden Freitag um 18.30 Uhr packt der Politsche Salon ein Thema im Salon an, das für viele Menschen eine Crux bedeutet. Angesichts immer komplexerer Verwaltungsprozesse und wachsender Kommunikationsbarrieren fragt der Salon, welche Rolle Sprache für eine lebendige Demokratie spielt.
Der Politologe Lothar Wiegand, Alt-Marburger und DER Spezialist auf dem Gebiet, zeigt, wie Amtsdeutsch durch unnötige Abstraktion, technokratische Begriffe und bürokratische Floskeln Bürgern ausschließt – und warum verständliche Sprache politische Teilhabe erst möglich macht.
Der Politische Salon: Lothar Wiegands Kampf gegen „die letzte Bastion des Obrigkeitsstaates“
Anhand von Beispielen wie „raumübergreifendes Großgrün“ (Baum) oder „Personenbeförderungsdokument“ (Fahrkarte) zeigt Wiegand, wie unverständliche Formulierungen den Alltag verkomplizieren. Sein Plädoyer: Klarheit stärkt Vertrauen und Beteiligung.
Eine Anmeldung bei der vhs ist vor Ort möglich.
