Am Donnerstag sammeln sich die KollegInnen um 15 Uhr am Hauptwerk in der Marbach. In einem Demonstrationszug geht es durch die Ketzerbach an das Behringdenkmal zu neben der Ruine des Elisabeth-Hospizes an der Ecke Deutschhausstraße/Pilgrimstein.
Ab 16 Uhr soll eine Kundgebung stattfinden: Mitglieder der Belegschaft und der Gewerkschaft wollen die betriebs- und tarifpolitische Situation erläutern. Als Politiker haben Nadine Bernshausen (Grüne), Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Linken-Landtagsabgeordneter Jan Schalauske ihr Kommen zugesagt. Die Mahnwache am Behringdenkmal soll dann bis Freitag, 16 Uhr, fortgesetzt werden.
Unter dem Leitspruch Wenn Emil das wüsste! wird informiert
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- Entlang der Emil von Behring Straße gibt es betriebsübergreifend seit Jahren satte Gewinne
- Nicht-tarifgebundene Unternehmenkaufen sich ein und stellen befristet in hoher Zahlein
- Neue Werksteile sind in Planung
- Staatliche Förderungen in zweistelliger Millionenhöhewerden bezogen
- Teilweise Ablehnung derTarifbindung
- Arbeitgeber informieren Beschäftigte nur oberflächlich und wecken damit Ängste
- Hoher Beschäftigtenabbau, „Ausverkauf“ von Produkten, Werksteilschließungen
- Betriebsbedingte Kündigungenschaden der Stadt und der Region
Mit dem Protest werden folgende Forderungen verbunden
- Neue Unternehmensstrategien nicht auf Kosten der Beschäftigten
- Keine betriebsbedingten Kündigungen ohne wirtschaftliche Not
- Gleiche Arbeit gleiches Geld, Tarifflucht darf nicht staatlich gefördert werden
- Pharmastandort muss auch nach Pharmastandardbezahlt werden
- Beschäftigungssicherung bei staatlichen Investitionen
- Sicherheit in der Pandemie statt Ängste
