In Marburg kommen am 11. September neue Sirenen zum Einsatz
09.09.2025 (pm/red) Die Stadt habe 700.000 Euro investiert, um das Sirenennetz auszubauen, wird aus dem Rathaus informiert. Am 11. September als bundeweiten Warntag „erklingen die frisch installierten Sirenen im Testlauf“ heißt es in vorankündigend der Pressemitteilung. Ob die Sirenen tatsächlich „erklingen“ oder schlicht weit vernehmbar heulen, wird bald damit zur Ohrensache. Für den Ernstfall sollen an 22 Orten, besser Örtlichkeiten, Sirenen einsatzbereit installiert sein.
In einigen Stadtteile waren noch Sirenen vorhanden, doch in den meisten Stadtteilen, darunter die gesamte Innenstadt, gab es keine Sirenen mehr. Das wurde und wird zwischenzeitlich als Sicherheitsvorkehrung geändert, wird mitgeteilt. Rund 700.000 Euro wurden verausgabt, 105.000 Euro sind vom Land Hessen als Fördermittel eingeflossen.
„In dieser Woche wird es für viele Marburger erstmal ungewohnte Töne geben: Pünktlich zum bundesweiten Warntag werden neue Warnanlagen im Testlauf zu hören sein“, so Oberbürgermeister Spies.
Doch erst zum landesweiten Warntag im Frühjahr 2026 sollen alle 22 Sirenen zu hören sein. Es wurde und wird daran gearbeitet, dass alte Sirenenanlagen umgebaut und viele neue derzeit installiert werden.
Umgebaut wurden die vorhandenen Sirenen in Bauerbach, Bortshausen, Dilschausen, Elnhausen, Haddamshausen, Ronhausen, Schröck und Ginseldorf. Dort waren überwiegend mechanische Motorsirenen vorhanden. Nun ertönen dort und in einigen Monaten in den weiteren Stadtteilen – und dann erst flächendeckend – elektronische Sirenen.


