Ernährung: Steigende Lebensmittelpreise beeinträchtigen kindliche Entwicklung

Gemüse und frisches Obst zum Anfassen und Auswählen mit günstigen Preisen. Sternbald Archiv-Foto
03.01.2026 (pm//red) Eine Studie der Universität Bonn zeigt, dass explodierende Lebensmittelpreise, insbesondere in Krisenzeiten, langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern haben können. Zusammengefasst die wichtigsten Erkenntnisse:
Zusammenhang zwischen Lebensmittelpreisen und kindlicher Entwicklung
- Preisschocks: Während der „Asienkrise“ in den 1990er Jahren führte die drastische Verteuerung von Reis, dem Grundnahrungsmittel Indonesiens, zu chronischer Unterernährung und Wachstumsverzögerungen bei Kindern.
- Langfristige Folgen: Betroffene Kinder waren später nicht nur kleiner, sondern auch anfälliger für Fettleibigkeit und chronische Krankheiten.
Ursachen für die langfristigen Auswirkungen
- Versteckter Nährstoffmangel: Familien sparten in der Krise eher bei nährstoffreichen Lebensmitteln als bei kalorienreichen. Dies führte zu einem Mangel an wichtigen Mikronährstoffen, der das Längenwachstum bremste, ohne dass das Körpergewicht im gleichen Maße sank.
- Sensible Entwicklungsphasen: Mangelerfahrungen im Kleinkindalter können ein Leben lang nachwirken und gehen oft mit geistigen Entwicklungsstörungen und einem erhöhten Risiko für Adipositas einher.
Besonders betroffene Gruppen
- Städtische Bevölkerung: Haushalte in Städten sind stärker auf den Zukauf von Lebensmitteln angewiesen und daher besonders betroffen.
- Niedrige Bildung: Kinder von Müttern mit niedriger Bildung sind signifikant stärker betroffen als Kinder besser gebildeter Mütter.
Relevanz heute
- Zunehmende Krisen: Ernte-, Einkommens- und Preisschocks nehmen weltweit zu – bedingt durch Konflikte, Pandemien und extreme Wetterereignisse.
- Empirischer Hinweis: Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie wirtschaftliche Turbulenzen über Lebensmittelpreise in langfristige Gesundheitsrisiken übersetzt werden können.
Politische Implikationen
- Krisenhilfe: Krisenhilfe sollte nicht nur an Armutsgrenzen ansetzen, sondern gezielt Kinder in sensiblen Entwicklungsphasen schützen.
- Ernährungspolitik: Eine Politik, die nur Kalorien absichert, geht am eigentlichen Problem vorbei. Es braucht eine ernährungssensitive Krisenpolitik, die die Qualität der Ernährung sicherstellt.
Fazit
Die Studie zeigt, dass teure Lebensmittel in Krisenzeiten nicht nur kurzfristige Belastungen darstellen, sondern langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern haben können. Besonders betroffen sind städtische Haushalte und Familien mit niedriger Bildung. Eine gezielte Krisenpolitik, die auf die Bedürfnisse dieser Gruppen eingeht, ist daher entscheidend, um langfristige Gesundheitsrisiken zu minimieren.
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Redaktioneller Hinweis:
Der vorstehende Beitrag wurde mit Verwendung von KI erstellt (DeepSeek V3 – Testversion ohne Registrierung). Geändert wurden lediglich die zwei Worte „Eine“ und „Zusammengefasst“ in der Einleitung. Bei den Überschriften wurden die Zahlen 1. bis. 6. als Aufzählung entfernt.
Die Originalveröffentlichung kann (nach-)gelesen werden auf der Webseite der Universität Bonn (02.01.2026: neues/001-2026 )


