Karin Heuer-Ettrich überzeugt in der Neustädter Sieben

Werke von Karin Heuer-Ettrich in der Neustädter Sieben. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

02.03.2026 (pm/red) Die Kultur-Initiative-Willingshausen (KIWI) freut sich mit Karin Heuer-Ettrich eine weitere Künstlerin aus der Region präsentieren zu können. Künstlerkollegin Michaela T. Spellerberg aus Fritzlar hat die vielseitige Künstlerin und ihre Arbeiten in Willingshausen vorgestellt. Die Ausstellung kann bis zum 22. März samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr besucht werden.

Karin Heuer-Ettrich war schon als Kind künstlerisch interessiert und wurde von ihrem Klassenlehrer Harald Orf, der zugleich ihr Kunstlehrer war, mit der Welt der berühmten Maler des Expressionismus in Berührung gebracht. Picasso war lange Zeit ihr großes Vorbild und sein Werk begleitete sie über ihre gesamte Jugendzeit, wird mitgeteilt.

Längst hat sich Karin Heuer-Ettrich anderen Künstlern und Stilen angenähert und nimmt Impulse verschiedener Künstler und deren künstlerische Ausdrucksweise, auf. So etwa Paul Klee, Joan Miró, Gerhard Richter und andere. Dabei fasziniert sie das Farbgefühl, dort die spezielle Ausdrucksweise oder auch die Maltechnik.

„Bilder müssen mich auf irgendeine Weise ansprechen und auch überraschen. Manchmal sind es ganz banale Dinge in einem Bild, die mich nicht mehr loslassen,“ beschreibt sie ihren ganz und gar unvoreingenommenen Zugang zur Malerei.

Während ihres Studiums der Architektur besuchte Karin Heuer-Ettrich Workshops der ästhetischen Praxis, nahm an Kursen zum Malen mit Acryl bei Prof. A. Cüppers teil. Sie besuchte sie Zeichen- und Aquarellkurse bei Prof A. Cüppers und M. Schauer, und nahm an der Neuen Kunstschule Zürich Zeichenunterricht.

In ihrer Ausbildung zur gestaltorientierten Kunsttherapeutin, konnte sie sich in verschiedenen Techniken der künstlerischen Ausdrucksweisen ausprobieren und lernte dort den Hamburger Künstler und Grafiker Peter Paulwitz Matthäi als ihren Ausbilder kennen und schätzen.

 

Die Betrachter wartet eine Vielzahl von Werken, darunter großformatige eher flächig gehaltene Malerei. Überraschen können figurative Zeichnungen in ihrer bunten Vielfalt und Originalität. Bei der Eröffnung wurden bereits einige Punkte an verkaufte Werke geklebt. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

So entsteht die Malerei von Karin Heuer-Ettrich unter zahlreichen Einflüssen sowohl aus der Kunst und aus ihrem Umfeld: „Ich habe keinen festen Stil. Ich versuche immer das zu malen, was mich gerade fasziniert, interessiert oder einfach nur Spaß macht. Oft möchte ich einfach beim Malen nur Kind sein, das seine Spontanität auslebt. Das ist manchmal ganz schön schwer, weil ich die ‚Schere im Kopf‘ überwinden muss“.

Gerade in diesem Spannungsfeld entstehen muntere Szenen, die unbeschwerte Blicke eine andere Welt eröffnen.