Tag der offenen Tür beim Gesundheitsamt in der Schwanallee am 19. März

Gesunheitsamt in der Schwanallee. Foto nn

05.03.2026 (pm/red) Am Donnerstag, 19. März 2026, öffnet das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Marburg  von 9 bis 16 Uhr seine Türen. Bei deinem Tag der offenen Tür können Interessierte die vielfältige Arbeit der Gesundheitsbehörde bei Informations- und Mitmachangeboten kennenlernen. Mehr Informationen und das Programm online auf www.marburg-biedenkopf.de/gesundheitsamt.

Viele Menschen kennen die Einschulungsuntersuchungen oder den Einsatz von Gesundheitsämtern bei Krankheitsausbrüchen. Auch die Überwachung der Wasserqualität von Frei- und Hallenbädern sowie Wassergewinnungs- und ‑versorgungsanlagen gehört beispielsweise dazu. Um das breite Aufgabenspektrum zu zeigen, stehen am Tag der offenen Tür Mitarbeiter verschiedener Fachdienste des Gesundheitsamtes für Beratung und Gespräche zur Verfügung. Der Tag bietet auch eine gute Gelegenheit, sich über Berufe im Gesundheitsamt zu informieren.

Es gibt etwa 380 Gesundheitsämter in Deutschland. Der Tag des Gesundheitsamtes soll dazu beitragen das breit gefächerte Aufgabenspektrum des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ins Bewusstsein zu rücken. Als Begründer des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gilt der Arzt und Sozialmediziner Johann Peter Frank, er wurde am 19. März 1745 geboren.

Beratungen und Informationen gibt es zum Beispiel zum Thema Impfen, für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder auch zu betreuungsrechtlichen Fragen. Bei Einschulungsuntersuchungen kann Förderungsbedarf gesehen und angeboten werden. Der jugendzahnärztliche Dienst kann bei Vorsorgeuntersuchungen notwendigen Behandlungsbedarf erkennen.

Zudem überprüft das Gesundheitsamt beispielsweise die Hygiene in Gemeinschaftseinrichtungen wie Pflegeheimen oder überwacht das Trinkwasser. Im Auftrag von verschiedenen Behörden werden amtsärztliche Gutachten oder amtsärztliche Zeugnisse und Stellungnahmen erstellt. Hierbei sind auch der kinder- und jugendärztliche Dienst und der zahnärztliche Dienst beteiligt.

Für diese Aufgaben sind verschiedene Fähigkeiten nötig. Die etwa 90 Mitarbeitenden aus dem Gesundheitsamt stammen daher aus unterschiedlichen Berufsgruppen: (Fach-)Ärztinnen und ‑ärzte, Fachkräfte aus Pflege, Zahnmedizin und dem Verwaltungsbereich, Mitarbeitende aus der Sozialpädagogik, dem Ingenieurswesen und den Gesundheitswissenschaften und viele andere. Sie arbeiten nach wissenschaftlichen Grundsätzen und sind sich der Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung bewusst.