09.03.2026 (pm/red) Die Kommunalwahl 2026 am 15. März in Hessen rückt näher und noch immer sind viele Wahlberechtigte unentschlossen. Abhilfe schaffen kann seit dem 18. Februar der lokal-o-mat als digitale Wahlhilfe, die von der Wahl-O-Mat-Forschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung entwickelt wurde.
Mehr als 100.000 Menschen habe das Tool bei ihrer Wahlentscheidung unterstützt, wird berichtet. Anhand von 30 kommunalpolitischen Thesen vergleicht der lokal-o-mat die Positionen der Nutzer mit denen der antretenden Parteien und Wählergruppen.
„Es ist schön zu sehen, dass es mit dem lokal-o-mat bereits jetzt gelungen ist, einer so großen Anzahl an Menschen in Hessen die lokale Politik in ihrer Stadt näherzubringen. Wir sind unserem Ziel, die Bevölkerung zu einer Auseinandersetzung mit der anstehenden Kommunalwahl zu motivieren, ein Stück nähergekommen. Bis zum Wahltag am Sonntag wollen wir aber gerne noch mehr Menschen mobilisieren, ihr Wahlrecht zu nutzen“, zieht Projektleiter Prof. Dr. Stefan Marschall, Politikwissenschaftler an der HHU, ein erstes Zwischenfazit.
Insgesamt haben mehr als 700.000 Wahlberechtigte in vier Städten noch bis zum 15. März die Möglichkeit, sich mit dem lokal-o-mat spielerisch über lokale Politik zu informieren.
Aktuell ist der lokal-o-mat in Frankfurt (59.000 Nutzungen) und Kassel (18.000 Nutzungen) besonders beliebt, prozentual stechen aber andere Städte heraus. „Gerade in den Mittelstädten stößt das Angebot auf viel Resonanz und die Menschen freuen sich, dass auch außerhalb der Großstädte maßgeschneiderte Versionen des lokal-o-mat bereitgestellt werden.
In Marburg war das Tool schon 14.000 Bürgerinnen und Bürgern, also fast einem Viertel aller Wahlberechtigten, eine Orientierungshilfe. Auch die örtliche Version in Fulda wurde mit mehr als 11.000 Nutzungen bereits von mehr als jedem Fünften verwendet“, erklärt Projektkoordinator Jonas Bongartz.
Interessierte haben weiterhin die Möglichkeit, unter lokal-o-mat.de ihre Meinung mit den Positionen der zur Wahl stehenden Parteien und Wählergruppen abzugleichen.
