Hinterland-Klinik in Biedenkopf startet mit neuem Logo in Trägerschaft des Landkreises

Vertreter aus der Politik, der Kreisverwaltung, dem Aufsichtsrat und der Klinik freuen sich über das neue Logo der Hinterland-Klinik. Foto nn Bildquelle Landkreis
07.01.2026 (pm/red) Unter dem Namen „Hinterland-Klinik“ ist der Landkreises Marburg-Biedenkopf seit 1. Januar Träger und Betreiber eines Krankenhauses in Biedenkopf. Mit Übernahme der Trägerschaft wurde das ehemalige DRK-Krankenhaus vor drohender Insolvenz und Schließung gerettet. Ein neues Logo wurde geschaffen und visualisiert jetzt den Übergang und Wechsel.
Anfang November seien die Mitarbeiter der Klinik von der Geschäftsführung aufgerufen worden Vorschläge für ein neues Logo sowie einen möglichen Slogan zu machen, erklärte Konstantin von Heydwolff, der neue Geschäftsführer der „Hinterland-Klinik gGmbH“. Zahlreiche Mitarbeiter seien dem Aufruf zu Vorschlägen für ein neues Logo sowie für einen möglichen Slogan gefolgt. Am Haupteingang wurde das Logo mit Mitgliedern des Aufsichtsrates vorgestellt und enthüllt.
„Verwurzelt in der Region – verbunden mit den Menschen!“
29 Vorschläge waren eingegangen, aus denen die Elemente und Motive ausgewählt wurden, um von der mit dem Druck beauftragten Firma noch Feinschliff für das Design zu erhalten. Eine Auszeichnung gab es in den Kategorien Slogan für Nadja Trenker, Farbgebung für Jakob Metz sowie Motiv/Design für Erika Meyer.
Kreis Marburg-Biedenkopf ist seit 1. Januar Krankenhaus-Träger
Mit einstimmigen Beschluss des Kreistages hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf zum 1. Januar 2026 das ehemalige DRK-Krankenhaus Biedenkopf übernommen und führt den Betrieb unter dem Namen „Hinterland-Klinik“ weiter. Die Übernahme der Trägerschaft des Krankenhauses soll insbesondere eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung im Hinterland gewährleisten.
Der DRK Kreisverband Biedenkopf, der das Krankenhaus bisher betrieb, war in finanzielle Schieflage geraten und musste Ende 2023 Insolvenz anmelden. Um den Krankenhausbetrieb zu sichern, hatte sich der Kreis bereits 2024 und 2025 bereit erklärt, im laufenden Insolvenzverfahren die Defizite aus dem Krankenhausbetrieb auszugleichen. Im Jahr 2024 stellte der Landkreis bereits rund 3,6 Millionen Euro zur Verfügung. Im Jahr 2025 waren rund 5,1 Millionen Euro disponiert. Für 2026 sind weitere 3 Millionen Euro kalkuliert. Nach vergeblicher Suche des Insolvenzverwalters nach einem privaten Interessenten für die Übernahme, erfolgte die Übernahme des Krankenhauses durch den Landkreis.


