Staatstheater Kassel präsentiert Spielplan 2026/27

Bernadette Binner (Dramaturgin und Stellvertretende Leiterin Junges Staatstheater +)links, Thorsten Teubl (Tanzdirektor), Barbara Frazier (Leiterin Junges Staatstheater +), Teresa Martin (Leitende Dramaturgin Musiktheater), Sarah Franke (Schauspieldirektorin), Tobias Geismann (Orchestermanager), Florian Lutz (Intendant), Ann-Kathrin Franke (Künstlerische Produktionsleiterin Musiktheater), Ainārs Rubiķis (Generalmusikdirektor), Foto © Anja Pawliczek

24.04.2026 (pm/red) Das Staatstheater Kassel blickt auf aufregende Monate zurück mit der Eröffnung des INTERIM, der modularen Ersatzspielstätte für das Opernhaus während dessen Sanierung. Wie gut die neue Spielstätte vom Publikum angenommen wird, zeigen die hervorragende Auslastung und eine ungebrochene Neugier auf den außergewöhnlichen Theaterraum, wird informiert. Das künstlerische Leitungsteam um Intendant Florian Lutz im INTERIM seine Pläne für 2026/27 vorgestellt. Neu im Team ist Sarah Franke, die ab der kommenden Spielzeit die Schauspieldirektion übernehmen und neue Akzente in ihrer Sparte setzen will.

Außergewöhnlich verspricht die Spielzeit für das Staatsorchester Kassel zu werden, das 2027 sein 525-jähriges Jubiläum feiert. Generalmusikdirektor (GMD) Ainārs Rubiķis und Orchestermanager Tobias Geismann haben ab Januar 2027 ein fulminantes Jubiläumsprogramm geplant. Clemens Fieguth, der zurzeit noch am Theater Erfurt engagiert ist, wird ab der kommenden Saison das Orchester- und Musiktheaterteam als Stellvertretender GMD und Erster Kapellmeister verstärken.

Programmatisch setzt die kommende Saison den vor fünf Jahren erfolgreich eingeschlagenen Weg fort mit einer starken Anbindung an die Stadtgesellschaft, ungewöhnlichen Regie- und Raumkonzepten und zahlreichen partizipativen Angeboten. Der Musiktheater-Spielplan beinhaltet dabei romantische Highlights wie Wagners „Fliegenden Holländer“ ebenso wie leichtfüßige Italianità, spannende (Wieder-)Entdeckungen wie Prokofjews „Der feurige Engel“ sowie Experimentelles und Uraufführungen.

Den Start in die Spielzeit bildet ein spartenübergreifender und intermedialer Kunst- und Theater-Jahrmarkt, der gemeinsam mit etlichen Partner:innen aus Kassel vom 28. August bis zum 6. September 2026 auf dem Busparkplatz auf dem Papinplatz direkt neben dem Schauspielhaus stattfindet.

Musiktheater

Leitung: Florian Lutz (Intendant und Regisseur), Ainārs Rubiķis (GMD), Ann-Kathrin Franke (Künstlerische Produktionsleiterin) und Teresa Martin (Leitende Dramaturgin)

Den Beginn der Musiktheater-Spielzeit markiert ein Werk voller Klangwucht aus dem dunklen Herzen der deutschen Romantik: Florian Lutz bringt in Co-Regie mit Marlene Pawlak Richard Wagners „Fliegenden Holländer“ (ML: Clemens Fieguth, Premiere 19. Sept.) auf die Bühne des INTERIM, das sie dafür in einen kleinstädtischen Mikrokosmos verwandeln.

In die kleinste Spielstätte des Staatstheaters führt dann eine wilde Musiktheater-Stückentwicklung: „Staatszirkus. Kommunistische Revuen“ von Nicolaus A. Huber (ML: Felix Barsky, Regie Moritz Warnecke, Premiere 17. Okt., Studiobühne TiF – Theater im Fridericianum).

Rebellischer Rocksound und berührende Ehrlichkeit erwarten das Publikum mit dem Musical-Hit „Spring Awakening“ („Frühlings Erwachen“) nach Frank Wedekind, mit der die erfolgreiche Reihe der Musicals mit dem CANTAMUS-Chor fortgesetzt wird (ML: Viktor Jugović, R: Fabiola Kuonen, Premiere 23. und 24. Okt., INTERIM).

Ein ungemein packendes Werk an der Gattungsgrenze zwischen Oratorium und Oper ist Felix Mendelssohn Bartholdys „Elias“. Für eine szenische Umsetzung konnte der preisgekrönten Regisseur Timofey Kulyabin gewonnen werden, den seit einer skandalträchtigen „Tannhäuser“-Inszenierung in Nowosibirsk eine künstlerische Freundschaft mit GMD Ainārs Rubiķis verbindet (ML: Ainārs Rubiķis, R: Timofey Kulyabin, Premiere 5. Dez., INTERIM).

Mit leichtfüßigem Melodienreichtum zwischen Komik und Tragik wartet ab Februar 2027 Gaetano Donizettis „L’elisir d’amore“ („Der Liebestrank“) auf, inszeniert von Marlene Pawlak, die neben etlichen weiteren Regiearbeiten in Kassel zuletzt „Le nozze di Figaro“ im Opernhaus verantwortete. (ML: Kiril Stankow, R: Marlene Pawlak, Premiere 13. Febr. 2027).

Hochdramatisch, grell und geheimnisvoll ist Sergej Prokofjews selten gespielte Oper „Der feurige Engel“ – ein rauschhaft dämonisches Spiel zwischen Traum und Trauma, das Sänger:innen wie Orchester Höchstleistungen abverlangt. (ML Ainārs Rubiķis, R: Frederic Wake-Walker, Premiere 13. März 2027, INTERIM).

 

Schauspiel

Leitung: Sarah Franke (Schauspieldirektorin), Laura Ellersdorfer (Dramaturgin und Stellvertretende Schauspieldirektorin), Winnie Wilka (Künstlerische Produktionsleiterin), Sara Dec (Dramaturgin und Regisseurin) und Laura Kohlmaier (Dramaturgin)

Mit einer Mischung aus hochkarätigen Regie-Gästen, transdisziplinären Kollektiven und einer starken Ensemble-Handschrift läutet die neue Schauspieldirektorin Sarah Franke die Spielzeit 2026/27 in Kassel ein. Gemeinsam mit ihrem Team stellt sie ein Programm vor, das das Theater als „Vertikale durch die Zeit“ begreift: ein Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ineinandergreifen. Renommierte Gäste wie u.a. Sandra Hüller und Tom Schneider (FARN Kollektiv), die Shieveh Theatre Company aus Teheran, Milan Peschel und die Frankfurter Hauptschule ergänzen mit spannenden Perspektiven den Spielplan.

Mit der Uraufführung „End of Beginnings, ich fühls!“ (R: Sarah Franke, Premiere 4. Sept.) eröffnet Sarah Franke die neue Spielzeit im Schauspielhaus. Als lustvolle, durch die Zeit und Beziehungsgeflechte reisende Bühnen-Radioshow bildet sie den Auftakt zwischen Abschied und Aufbruch, zwischen der Erinnerung an das, was war, und der Frage, was kommen kann. Es folgt im TiF Ödön von Horváths „Zur schönen Aussicht“ (R: Katharina Marie Schubert, Premiere 6. Sept.), eine Analyse gesellschaftlichen Stillstands. Mit Christoph Heins „Trutz“ (R: Dušan David Pařízek, Premiere 2. Okt.) rückt anschließend die unaufhaltsame Wirkung von Geschichte in den Mittelpunkt. Das Stück zeigt, was passiert, wenn historisches Unrecht nicht aufgearbeitet wird. Darauf folgt Max Frischs „Der Mensch erscheint im Holozän“ (R: Kamila Polívková, Premiere 31. Okt.), das im Kontext der Klimakatastrophe eine neue Dringlichkeit erfährt.

Besondere Akzente setzen in dieser Spielzeit zudem renommierte Gäste und Kollektive: Die Frankfurter Hauptschule präsentiert ab dem 6. November mit „MOTOR“ (R: Frankfurter Hauptschule, Premiere 6. Nov.) eine postfaktische Farce als Antwort auf Bertolt Brechts „Maßnahme“ und Heiner Müllers „Mauser“ im TiF, während das FARN Kollektiv (R: Sandra Hüller, Tom Schneider, Premiere 29. Jan.) mit der Inszenierung „RACHE“ die Bedingungen beschreibt, unter denen Rache entsteht und gesellschaftsfähig wird. Ein weiteres Highlight im Schauspielhaus ist die Arbeit von Theaterikone Milan Peschel, der mit „WAS BISHER GESCHAH“ (R: Milan Peschel, Premiere 22. Mai) gemeinsam mit dem Ensemble ein Projekt realisiert, das sich – einen Abend vor der Katastrophe – auf die Suche nach Begegnung und Kontakt begibt.

Ergänzt wird der Spielplan durch die biografische Chronik „Ingeborg Bachmann – Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ (R: Sascha Hawemann, Premiere 30. Jan.) sowie Paul Brodowskys Uraufführung „Mit den Autos schwimmen (AT)“ (Regie: Sara Dec, Premiere 19. Mrz). Ein besonderes Zeichen für internationale Solidarität setzt die Shieveh Theatre Company aus Teheran mit dem „Stück zur Zeit“ (Regie: Afsaneh Mahian, Premiere 20. Mrz.), das weibliche Perspektiven auf repressive Systeme beleuchtet. Den Abschluss der Premieren bilden Heinz Helles „Prisma Bros“ (Regie: Anna Grude, Premiere 28. Mai) sowie das spartenübergreifende Projekt „Uncharted Triptychon“ (R: Alexander Eisenach, ML: Kiril Stankow, Premiere 29. Mai) von Alexander Eisenach und Beni Brachtel im INTERIM

TANZ_KASSEL

Leitung: Thorsten Teubl (Tanzdirektor) und Lars Gunnar Anderstam (Company-Manager und Dramaturg)

Die Tanzcompany des Staatstheaters Kassel TANZ_KASSEL hat seit ihrer Gründung vor fünf Jahren ein vielfältiges, begeistertes Publikum gewonnen und genießt inzwischen den Ruf eines Ensembles auf internationalem Niveau. Unter der Leitung von Tanzdirektor Thorsten Teubl folgt die Company einem kuratorischen Modell, das etablierte wie aufstrebende Choreograf:innen aus aller Welt einlädt, neue Arbeiten in enger Zusammenarbeit mit dem internationalen Ensemble zu entwickeln. Die Tänzer:innen von TANZ_KASSEL sind dabei nicht nur Interpret:innen, sondern aktive Mitgestalter:innen im künstlerischen Prozess.

Die kommende Spielzeit von TANZ_KASSEL steht unter dem Motto „Pietà – die Emanzipation des Körpers in einer Welt ohne Gewissheiten“ und begreift den menschlichen Körper als zentralen Ort einer Gegenwart im Ausnahmezustand: als Ort des Aushaltens, des Getragen-Werdens – und als Ort des Widerstands, der Eskalation, des Aufbruchs.

Drei große Premieren im INTERIM, bzw. Schauspielhaus sind 2026/27 geplant. Den Beginn macht die Uraufführung „Unfinished Requiem_in the Gut of Humanity” von Andrea Peña. Die international gefeierte Choreografin kehrt nach dem Sensationserfolg von „Let’s Talk about Trance – Transmuted Symphony“ nach Kassel zurück und erarbeitet mit der Company einen speziell für die Bühne des INTERIM konzipierten Abend. Ihre Choreografie untersucht, was passiert, wenn der Körper aufhört, nur Objekt der Geschichte zu sein, und beginnt, sich zu emanzipieren – widersprüchlich, unkontrollierbar und lebendig. (Premiere 14. November, INTERIM)

Mit “Elephant | tHE bAD” folgt im Februar ein Doppeltanzabend von Yi-Chun Liu und Hofesh Shechter. In „Elephant“ setzt sich die taiwanesische Choreografin Yi-Chun (Yi Jun) Liu mit unserer Wahrnehmung und unserem Verhältnis zu den eigenen Erfahrungen auseinander. Aus Fragmenten von Erinnerungen, Träumen und Ereignissen versuchen wir, greifbare Schlüsse zu ziehen – doch unsere Gegenwart erscheint oft wie ein dunkler, gefährlicher Raum. Yi-Chun Liu begann früh mit einer intensiven Ausbildung in chinesischer Oper und Kampfkünsten, bevor sie sich dem zeitgenössischen Tanz zuwandte und an der Taipei National University of the Arts studierte. Diese unterschiedlichen körperlichen Traditionen prägen bis heute ihre Arbeit. Lius Stück wird an diesem Doppelabend im Kontext mit „tHE bAD“ stehen, Hofesh Shechters packender Choreografie über Macht, Verführung und die dunklen Energien menschlicher Gemeinschaft. (Premiere 27. Februar 2027, Schauspielhaus)

Erstmals wird auch der aus Brasilien stammende, international gefragte Tänzer und Choreograf Lander Patrick ein Stück für und mit TANZ_KASSEL kreieren. Seine Arbeiten sind durch eine unverwechselbare Verbindung von hoher physischer Kraft und choreografischer Präzision sowie tiefem emotionalem Bewusstsein geprägt. „Jupiter“ ist ein Tanz über Macht und Gravitation, über Gemeinschaft und individuelle Kraft – und über den Menschen im Spannungsfeld größerer, unsichtbarer Kräfte – über das Oben, das auf das Unten wirkt, die Energie, die das Menschliche übersteigt, die Spannung zwischen Kontrolle und Gewalt, zwischen Schutz und Bedrohung (Premiere 8. Mai 2027, INTERIM)

Konzert

Leitung: Ainārs Rubiķis (GMD) und Tobias Geismann (Orchestermanager)

Das Staatsorchester Kassel ist den historischen Quellen zufolge das am längsten ununterbrochen existierende Berufsorchester Deutschlands und zählt zu den ältesten Klangkörpern der Welt. Seine Geschichte lässt sich bis ins Jahr 1502 zurückverfolgen: Eine Einstellungsurkunde des Trompeters Hensel Dethynger dokumentiert bereits feste Besoldung, soziale Absicherung und verbindliche Anstellungsverhältnisse und markiert damit den Beginn einer bis heute fortwirkenden Orchestertradition.

Aus der Hofkapelle Landgraf Wilhelms II. entwickelte sich über die Regierungszeiten von Moritz und Karl hinweg das heutige Staatsorchester Kassel, das im Jahr 2027 sein 525-jähriges Bestehen feiert. Über die Jahrhunderte hinweg wirkten und prägten zahlreiche bedeutende Musikerpersönlichkeiten das Kasseler Musikleben, darunter Heinrich Schütz, Louis Spohr, Gustav Mahler sowie Christoph von Dohnányi und Ádám Fischer.

Diese dokumentierte Historie des Staatsorchesters Kassel steht am Anfang der reichen Orchestertradition Deutschlands und bildet ein singuläres Moment deutscher Kulturgeschichte.

Zwei programmatische Schwerpunkte bestimmen daher die Konzert-Saison: Bis zum Jahreswechsel folgen die Sinfoniekonzerte dem Motto „Jahreszeiten“, und ab Januar 2027 stehen sie im Zeichen des 525-jährigen Jubiläums. Anlässlich dieses Jubiläums, das sich über das gesamte Jahr 2027 und darüber hinaus erstreckt, konnten ehemalige Kasseler Generalmusikdirektoren für einzelne Konzerte gewonnen werden: Für das 5. und 8. Sinfoniekonzert kehren Patrik Ringborg und Roberto Paternostro nach Kassel zurück, während die übrigen Sinfoniekonzerte überwiegend von GMD Ainārs Rubiķis und dem neuen 1. Kapellmeister und stellv. GMD Clemens Fieguth dirigiert werden.

Zu den 8 Sinfoniekonzerten, deren Programme Werke von Spohr über Beethoven, Brahms und Bruckner bis Copland, Pärt und Gubaidulina umfassen, kommen etliche Sonder- und Extrakonzerte, darunter als Kooperation mit den Kasseler Musiktagen das Oratorium „Isacco“ von Marianna Martines (ML: Ainārs Rubiķis, 29. Oktober, Martinskirche), das Neujahrskonzert „Alles tanzt“ (ML Ainārs Rubiķis, INTERIM) und das Crossover-Projekt „Groove Symphony. Andreas Henneberg präsentiert Synth Happens“ (ML: Ainārs Rubiķis, Live-Elektronik: Andreas Henneberg, Premiere 15. Mai 2027, INTERIM).

Junges Staatstheater+

Leitung: Barbara Frazier (Leiterin Junges Staatstheater+), Bernadette Binner (Dramaturgin und Stellvertretende Leiterin)

Große Geschichten, mutige Inszenierungen und ein offenes Haus für alle: Unter der künstlerischen Leitung von Barbara Frazier setzt das Junge Staatstheater+ (JUST+) verstärkt auf die Verbindung von großen literarischen Stoffen, zeitgenössischem Theater und einer konsequenten Öffnung hin zur Stadtgesellschaft. Mit Produktionen wie „Der Räuber Hotzenplotz“, „Wolf“ und der Max-und-Moritz-Adaption „Böse Kinder“ bringt das JUSTdrei bedeutende literarische Werke für unterschiedliche Altersgruppen auf die Bühne. Dabei setzt das Team auf Kontinuität und freut sich, mit Olivia Müller-Elmau und Florian Hein zwei beliebte Regisseur:innen der vergangenen Jahre erneut im Spielplan begrüßen zu dürfen.

Den Auftakt der Premieren macht das Musical „Spring Awakening“ (ML: Viktor Jugović, R: Fabiola Kuonen, Premiere 23. und 24. Okt.) in Kooperation mit dem Musiktheater im INTERIM. Basierend auf Frank Wedekinds Schauspiel, thematisiert das Stück von Steven Sater mit Musik von Duncan Sheik die Gefühls- und Aufbruchswelt von Jugendlichen ab 14 Jahren. Zur Weihnachtszeit verwandelt sich das Schauspielhaus wieder in einen Schauplatz für die ganze Familie: Olivia Müller-Elmau inszeniert Otfried Preußlers Klassiker „Der Räuber Hotzenplotz“ (R: Oliver Müller-Elmau, Premiere 19. Nov.) für Zuschauer:innen ab 6 Jahren. Auch für die Umsetzung von Saša Stanišićs Jugendstück „Wolf“ (R: Olivia Müller-Elmau, Premiere 19. Feb.) ist sie verantwortlich, das im Anschluss im TiF – Theater im Fridericianum Premiere feiert und sich an ein Publikum ab 12 Jahren richtet.

Im Frühjahr folgt im Schauspielhaus eine besondere PLUS-Produktion: Unter der Regie von Florian Hein entstehen nach den Ideen von Max und Moritz die „Bösen Kinder“ (R: Florian Hein, Premiere 10. Apr.), ein Stück für alle ab 10 Jahren. Spieler:innen aus Kassel und Umgebung erkunden frei nach dem Motto des Karikaturisten Wilhelm Busch „Bemüh dich nur und sei recht froh, der Ärger kommt schon sowieso“ die Vorzüge und die Notwendigkeit des Ungehorsams. Nur kurze Zeit später präsentiert das JUST+ im INTERIM gemeinsam mit dem Musiktheater die Uraufführung „Der Brand“ (ML: Clemens Fieguth, R: Anna-Sophie Mahler, Premiere 24. Apr.), für alle ab 16 Jahren.

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