17.02.2026 (pm/red) Zehn Jahre nach Gründung der Hessen Film & Medien ist die hessische Filmförderung bei der 76. Berlinale so stark vertreten wie noch nie: Sechs geförderte Produktionen werden in verschiedenen Sektionen gezeigt. Dieser Erfolg und der zehnte Geburtstag von Hessen Film & Medien wurden beim „Äppleritivo“-Empfang in der hessischen Landesvertretung in Berlin gefeiert.
Hessen-Empfang feierte in Berlin zehnjähriges Bestehen der Hessen Film &Medien
Kunst-und Kulturminister Timon Gremmels hatte gemeinsam mit Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der Hessen Film & Medien, zum Berlinale-Empfang eingeladen.
Erwartet wurden Maren Ade, Jasna Fritzi Bauer, Samirah Breuer, Gisa Flake, Godehard Giese, David Hadda, André Hennicke, Julia Jentsch, Nina Kronjäger, Bettina Lamprecht, Dominic Raacke, Karoline Schuch und Dennenesch Zoudé. Auf dem roten Teppich strahlten unter anderem Melika Foroutan, Leslie Malton und Sebastian Urzendowsky.
„Hessen ist ein dynamischer, gut aufgestellter und sichtbarer Film- und Medienstandort, der sich kontinuierlich weiterentwickelt und im Bundesvergleich sowie international stärker wahrgenommen wird. Dazu hat Hessen Film & Medien in den vergangenen zehn Jahren entscheidend beigetragen“, so Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels.
„Die geförderten Filme auf der diesjährigen Berlinale zeigen die Vielfalt des hessischen Films: Auf der Berlinale vertreten sind ein Dokumentarfilm, eine Literaturverfilmung und mehrere internationale Ko-Produktionen – alles Schwerpunkte der Förderarbeit. Die Erfolge zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Wir haben die Förderung von Stoffentwicklung über Produktion bis hin zu Verleih und Festivalarbeit konsequent ausgebaut. Wir stärken gezielt junge Filmschaffende und Medienunternehmungen, die den Film- und Medienstandort Hessen weiterentwickeln,“ so Gremmels.
Es werde weiterhin alles getan, um Talente zu fördern, den Austausch mit internationalen Netzwerken zu stärken und unsere Filmbranche auf diesem erfolgreichen Kurs zu unterstützen.
Dem Empfang voraus ging eine Diskussionsrunde zur Zukunft der Filmförderung, bei der Vertreterinnen und Vertreter der Filmbranche zu Wort kamen. „Dieser Austausch ist für mich eine der wichtigsten Berlinale-Veranstaltungen und macht die Besonderheit des Empfangs und des Film- und Medienstandorts aus“, ergänzt der Kunst- und Kulturminister.
Er begrüßte die aktuelle Einigung der Bundesregierung, Streamingdienste gesetzlich zu verpflichten, acht Prozent ihres Nettoumsatzes in Deutschland in die hiesige Filmproduktion und Filmförderung zu investieren. „Mit der Einigung hat die Koalition im Bund wichtige Weichen gestellt, damit die Filmproduktion in Deutschland im internationalen Wettbewerb zukünftig konkurrenzfähig sein kann“, so Gremmels.
Hessen ist auf der Berlinale 2026 mit sechs geförderten Filmen vertreten:
- ALLEGRO PASTELL, Regie: Anna Roller, Sektion Panorama
- STAATSSCHUTZ, Regie: Faraz Shariat, Sektion Panorma
- DER HEIMATLOSE, Regie: Kai Stänicke, Sektion Perspectives
- THE LIGHTS, THEY FALL, Regie: Saša Vajda, Sektion Generation 14plus
- TEGENWOORDIG HEET IEDEREEN SORRY, Regie: Frederike Migom, Sektion Generation Kplus
- IM UMKREIS DES PARADIESES, Regie: Yulia Lokshina, Sektion Panorama Dokumente
