„Mär vom aufgeblähten deutschen Staat“ per Datencheck entkräftet

16-02-2024 (pm/red) Anders als bisweilen behauptet, sind die Staats- und Sozialausgaben in Deutschland weder im internationalen noch im historischen Vergleich besonders hoch – und zuletzt auch keineswegs stark gewachsen. Das zeigt eine neue Datenanalyse des …

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Die Morde von Mechterstädt – Zur Geschichte rechtsradikaler Gewalt in in Deutschland

Titelseite eines Ausstellungskataloges zum Massaker von Mechterstedt.

Kassel 28.01.2020 (pm/red)  Am 25. März 1920 wurden – während des Kapp-Putsches – 15 thüringische Arbeitern bei Mechterstädt durch das „Studentenkorps Marburg“ erschossen. Dietrich Heither wird in einem Vortrag die historische Situation in Marburg und Thüringen zur Zeit des Kapp-Putsches darstellen. Anhand der Gerichtsverfahren wird er die Abläufe um den 25. März rekonstruieren und die Skandalurteile kritisch einordnen. Ausserdem wird er neuere Erkenntnisse zu den Nachwirkungen in Thal und zum Fortbestehen des Studentenkorps Marburg (StuKoMa) in den rechten Terrornetzwerken der Weimarer Republik vorstellen. Anschliessend gibt es die Gelegenheit für Fragen und Diskussion.

Dietrich Heither, Historiker, Sozialwissenschaftler und Lehrer, hat intensiv und kritisch zu Studentenverbindungen geforscht und veröffentlicht und war aktiv in der Marburger Geschichtswerkstatt. 2015 ist von ihm und Adelheid Schulze das Buch „Die Morde von Mechterstädt 1920 – Zur Geschichte rechtsradikaler Gewalt in Deutschland“ erschienen.

Dienstag, 28.01.20 18 Uhr Hörsaalgebäude
18:00 – 20:00 Uhr // Hörsaalgebäude Uni Marburg

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