Kunstmesse Kassel lockte in die Documenta-Halle

In der Halle unten war eine Bühne mit Zuschauerraum eingerichtet, wo es verteilt Kunstgespräche mit Beteiligten gegeben hat. Sternbald-Foro Hartwig Bambey

21.09.2026 (pm/red) Mehr als 80 Künstler/innen aus Kassel und von weither haben an drei Tagen Einblicke in ihr Schaffen und Werkpräsentationen geboten. Die Docmuenta-Halle erwies sich dabei erneut als anregender Kunstraum für die Präsentationen auf den beiden Ebenen.

Gute Übersicht bietet der Treppenabgang in die große Documenta-Halle.

Der BBK Kassel hat wieder in einen handlichen Messekatalog die Beteiligten vorgestellt und für einen verteilten Aufbau mit zahlreichen Kojen gesorgt. So war es eher nachrangig ob man oben in einem der drei Kabinettsäle, im Foyer oder unten der in der großen Halle platziert war.

Die in vielen Städten Hessens mit signifikanten Skulpturen präsente Karin Bormann aus Grebenstein, so etwa der Kurschatten-Brunnen in Bad Wildungen, zeigte kleinformatige Bronzen und colorierte skizzenhaft daherkommende Zeichnungen, Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Wem es zu Fuß anstrengend war, konnte per Fahrstuhl hinauf- oder hinabfahren. Dass es eine große Streuung hinsichtlich Arbeitsweise, Kunstverständnis und der gezeigten Arbeiten, darunter nicht wenige Bildhauer-Werke gab, wird nur wenige überrascht haben. Wer wollte konnte Interessantes für den eigenen Geschmack finden, die Künstler waren zu Auskunft und Gespräch gerne bereit.