Im Marburger Stadtgebiet Grillverbot in Parks, Grünanlagen, Grillplätzen und im Stadtwald wegen Trockenheit

Aufgrund der anhaltenden Hitze erlässt die Stadt Marburg ein Grillverbot in städtischen Park- und Grünanlagen, dem Stadtwald sowie auf Grillplätzen. Foto Stefanie Ingwersen

24.06.2026 (pm/red) Wegen der anhaltenden Trockenheit und sich daraus ergebenden Gefahren für Wald- und Wiesenbrände verbietet die Stadt Marburg das Grillen und offenes Feuer in städtischen Park- und Grünanlagen, im Wald und auf städtischen Grillplätzen. Das Verbot tritt am Mittwoch, 24. Juni, in Kraft. Es umfasst auch das Entzünden von Grills jedweder Art, das Entzünden von Kerzen, das Entzünden von Kohlen für Wasserpfeifen und ähnliches. Das Verbot ist zunächst bis zum 3. Juli befristet, wird aus dem Rathaus informiert.

Auf den öffentlichen Flächen verboten sind zudem jegliche Handlungen, die Brände auslösen können. Dazu gehört auch das Wegwerfen von glühenden Zigarettenstummeln, brennenden Streichhölzern, Entsorgen von Asche, Tabakresten und allen weiteren Materialien, die dazu geeignet sind, Feuer zu entfachen. Das Verbot gelte auch für eingerichtete Feuerstellen sowie mitgebrachte Holz- oder Kohlegrills.

Die Stadt Marburg bittet alle Bürger um besondere Vorsicht. Auch achtlos weggeworfene Glasflaschen oder Glasscherben sind eine Brandgefahr, da sie wie ein Brennglas wirken. Die Stadt Marburg bittet daher, keine Glasflaschen sowie generell keine brennbaren Gegenstände liegen zu lassen.

Es wird darauf hingewiesen, dass auf privaten Grundstücken ein Verzicht auf offenes Feuer sinnvoll sei.  Die Stadt appelliert zudem an alle Erholungsuchenden sowie Spaziergänger, die Zufahrtswege im Feld und auf Waldwegen frei zu halten – damit im Ernstfall auch große Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und der Rettungsdienste ausreichend Platz zur Durchfahrt haben.