28.08.2026 (pm/red) Die Stadt Kassel lädt für 8. September 17 Uhr, zur Informationsveranstaltung über die zukünftige Nutzung der aufgelassen Kirche St. Kunigundis ein. „St. Kunigundis – Eine Kirche macht Platz für den Stadtteil“ wird Thema der Veranstaltung im Stadtteilzentrum Agathof in der Agathofstraße 48.

Die nicht mehr in kirchlicher Nutzung befindliche Kirche St. Kunigundis im Stadtteil Bettenhausen soll im Rahmen eines umfassenden Transformationsprozesses umgebaut werden. Sie soll künftig als gemeinwohlorientierter Veranstaltungs- und Versammlungsort für vielfältige Formate und unterschiedliche Nutzergruppen offenstehen. Das Amt für Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz unterstützt die Sanierung und Umbaumaßnahmen, wird aus dem Rathaus mitgeteilt.
Anwohner, Interessierte und mögliche Mieter von St. Kunigundis
Die Informationsveranstaltung richtet sich an Anwohner aus dem Stadtteil Bettenhausen, interessierte Nutzer und potenzielle Mietern aus der Stadtgesellschaft. Im Kern geht es um die geplanten Umbaumaßnahmen des ehemaligen Kirchengebäudes und der umgebenden Freifläche von St. Kunigundis. Grundlage für die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sind die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie, die die Stadt Kassel 2024 beauftragt hat und Ende 2025 abgeschlossen wurde.

Zuerst Sanierung des Deckengewölbes
Zurzeit wird als erster Bauabschnitt das Deckengewölbe des Kirchenraums saniert. Ab Ende 2026 werd ein Architekturbüro den weiteren Planungs- und Nutzungsprozess fachlich konkretisieren, so die Presseinformation. Die Umsetzung isei ab Ende 2027 mit einer Laufzeit von ca. zwei Jahren geplant.
Gemeinwohlorientierter Ort im Stadtteil
Ziel des Projekts „St. Kunigundis – Eine Kirche macht Platz für den Stadtteil“ ist es, einen gemeinwohlorientierten Ort im Stadtteil zu schaffen. Er soll Vereinen, Initiativen und Trägern sozialer Einrichtungen und Bildungseinrichtungen, die Interesse an einer dauerhaften Anmietung oder einer regelmäßigen Nutzung der Räumlichkeiten haben, offenstehen.
Um eine E-Mail-Anmeldung an clemens.exner@projektstadt.de wird gebeten.
