22.08.2026 (pm/red) Vom 28. August bis 6. September ist angesagt „Ein Rummelnachtstraum“ auf das Gelände zwischen Ottoneum und Schauspielhaus in Kassel. Geboten wird ein sommerliches Spektakel, das Kirmes, bildende Kunst und Theater in einzigartiger Weise zusammenführen will.
Lange bevor es Theaterhäuser, Museen oder soziale Medien gab, trafen sich Menschen auf Jahrmärkten, auf denen gestaunt, erzählt, gehandelt, gelacht und gefeiert wurde. Fahrendes Volk und Bänkelsänger gehörten dazu und soll eine retrospektive Renaissance in Kassel erleben „Ein Rummelnachtstraum“ will an Tradition anknüpfen und Menschen zusammenzubringen.
Auf dem Kasseler Papinplatz zwischen Schauspielhaus und Ottoneum – dem ältesten stehenden Theaterbau nördlich der Alpen – warten zwischen Kettenkarussell, Schiffsschaukel und Zuckerwatte überraschende Begegnungen, interaktive Spielstationen und begehbare Kunstwerke auf Besucher jeden Alters. Der Jahrmarkt mit seinen Fahrgeschäften wird dabei nicht einfach zur Spielfläche für Darsteller, viele Elemente greifen ineinander und Spontanität aller Beteiligten gehört dazu.

Angelehnt an Shakespeares „Sommernachtstraum“, entführen Schauspieler:innen, Tänzer:innen und Sänger:innen in einer Inszenierung von Alexander Eisenach an verschiedenen Stationen in den legendären Zauberwald. Und da kann es durchaus vorkommen, dass auf einem Balkon oder im Autoscooter eine Shakespeare-Szene gespielt wird, während gleichzeitig daneben ein Künstler letzte Hand an sein Werk legt. Die theatrale Aufführung, von der es eine familiengerechte Variante und eine Abendversion gibt, dauert insgesamt bis zu anderthalb Stunden und ist so angelegt, dass auch die einzelnen Szenen reichlich Schauwert bieten.
Insgesamt vier Stunden Zeit haben Besucher, um mit ihrem Ticket alles zu erkunden und auszuprobieren.
Ermöglicht wird der theatrale Rummel durch die Kooperation des Staatstheaters Kassel mit dem aus einer Bänkelsängerfamilie hervorgegangenen Schausteller- und Veranstaltungsbetrieb Schellbergs, dem Verein Bewegungsperspektiven für Licht, Kunst und Kultur e.V., dem Naturkundemuseum im Ottoneum und weiteren Partnern.
Tickets sind erhältlich an der Theaterkasse im Opernfoyer, Tel. 0561 1094-222), vor den Vorstellungen ab 14 Uhr an der Kasse im Schauspielhaus, online unter www.staatstheater-kassel.de sowie bei der Kasseler Touristinformation in der Wilhelmsstraße. Die Tickets beinhalten die viermalige Nutzung von Fahrgeschäften, freien Eintritt ins Ottoneum mit dem Naturkundemuseum und ein NVV-Ticket zur kostenlosen An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
