Marburger Elegien von Welfare zu Workfare – wie weiter und was danach?

05.02.2026 (mm/red) Die Universitätsstadt Marburg und Marburg als Pharmastandort erlebt und erleidet gerade eine heftige Krise. Den Haushalt für 2026 konnte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, der zugleich Kämmerer und damit für den Haushalt zuständig ist, …

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Kommunalpolitische Positionen der IHK Kassel-Marburg

06.02.2026 (pm/red) Die IHK Kassel-Marburg hat  im Vorfeld der hessischen Kommunalwahlen kommunalpolitische Positionen vorgelegt. Aufgrund  wirtschaftlicher und struktureller Umbrüche seit den Kommunalwahlen in 2021 seien die Positionen grundlegend überarbeitet und neu gefasst worden, wirdmm mitgeteilt.

„Von zentraler Bedeutung ist es für uns, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region zu stärken und die Basis für neue Wachstumsimpulse zu legen“, betont IHK-Präsidentin Désirée Derin-Holzapfel.

Wirtschaft braucht verlässliche Rahmenbedingungen

„Investitionen, Beschäftigung und Wohlstand hängen unmittelbar von verlässlichen kommunalen Weichenstellungen ab: Höhe wesentlicher kommunaler Steuern und Abgaben, effiziente wirtschaftsfreundliche Verwaltung, Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, lokale Verkehrserschließung, digitaler Ausbau sowie Angebote der Kinderbetreuung, Beschulung und Berufsorientierung“, unterstreicht Udo Diehl, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Marburg.

Acht vorrangige Handlungsfelder für die Region Marburg 

  • Bürokratie abbauen – Verwaltungen effizienter
  • Region zukunftsfest entwickeln
  • Fachkräftesicherung
  • Zentren stärken
  • Ausbau der Verkehrs- und Telekommunikationsstruktur
  • Kommunale Steuern und Abgaben
  • Gründung und Nachfolge stärken – Verwaltung digitalisieren
  • Gemeinschaftsaufgabe Energiewende

Schwerpunkt „Kommunale Steuern und Abgaben“

„Kommunale Haushalte sind vorrangig über Ausgabendisziplin, Digitalisierung und Aufgabenkritik, nicht über Steuererhöhungen oder neue Abgaben zu konsolidieren“, betont Oskar Edelmann, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Marburg.
Der Verwaltung fehle vielerorts ein „unternehmerisches Mindset“, weil Unternehmen langwierige Verfahren erleben würden oder mangelnde Planungsbereitschaft. Neben Bürokratieabbau und spürbarer Effizienzsteigerung in Verwaltungen, sei „wirtschaftsfreundliches Verwaltungshandeln“ wünschenswert, wird abschließend formuliert.
 

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