
Er fände es kurios, „dass jetzt gerade die Klimaliste die Aufklärung verhindern will, auf Datenschutz pocht und somit auch noch einen insolventen Inmobilienfond schützen will“ wird von Göttling in der Sache zu denken gegeben. Angesichts des Kaufpreises von rund 40 Millionen Euro und leerer Stadtkassen lässt sich sein Ansinnen nicht einfach beiseite schieben.
„Stadtverordnete und die Öffentlichkeit haben Anspruch darauf zu erfahren, unter welchen Umständen ein vergeigter 40-Millionen-Deal zustande kam – auch wenn ein offenbar überforderter Baustadtrat wichtige Zahlen zurückhielt“ verlautbart Dietmar Göttling.
Damit müsste aufgeklärt, zu welchen Bedingungen der Kaufpreis verhandelt und vereinbart wurde. Der Vorwurf eines überforderten Baustadtrats wiegt schwer und trifft Göttling zufolge zugleich die Klimaliste. Doch zunächst stimmen die Wähler ab. An Themen und Problemen mangelt es danach nicht in der Marburger Stadtpolitik.
