„KIdiversity“ im Rathaus: Kunst trifft auf künstliche Intelligenz

24.02.2024 (pm/red) Als „KIdiversity“ präsentiert die Blaue Linse Marburg im Rahmen des 6. Photo.Spectrum Marburg neuste Werke. Elf FotografInnen wollen in Sphären der künstlichen Intelligenz (KI) eintauchen.

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Parkinsonkrankheit: Erneute Auszeichnung für Marburger Neurologie

Preisgekrönt: Wer an Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson leidet, ist beim Team der Marburger Klinik für Neurologie mit ihrem Zentrum für Bewegungsstörungen und Neuromodulation gut aufgehoben. Das belegt die aktuelle und erneute Auszeichnung durch die Parkinson’s Foundation: Janina Weller – Stationsleitung Neurologie links, Patient Helmut Reckling, Privatdozent Dr. David Pedrosa – Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie, Professor Dr. Lars Timmermann – Direktor der Klinik für Neurologie. Foto Thomas Steiner

27.10.2022 (wm/red) Die Marburger Neurologie erhält erneut internationale Anerkennung: Die Parkinson’s Foundation hat dem Zentrum für Bewegungsstörungen und Neuromodulation der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Marburg den „Center of Excellence Award 2023“ zuerkannt – zum zweiten Mal in Folge. Auch im Vorjahr nahm die Einrichtung bereits einen Preis der Stiftung entgegen. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 60.000 US-Dollar verbunden.

Mehr als vier Millionen Menschen weltweit leiden an der Parkinson-Krankheit, die damit eine der häufigsten neurologischen Störungen ist. Sie macht sich typischerweise durch Zittern, verlangsamte Bewegung oder Muskelsteifigkeit bemerkbar. „Aufgrund des zunehmenden Altersdurchschnitts ist damit zu rechnen, dass sich die Zahl der Betroffenen bis zum Jahr 2030 auf weltweit 8,7 Millionen verdoppelt“, sagt der Marburger Neurologe Professor Dr. Lars Timmermann, der die Marburger Klinik für Neurologie leitet, an dem das Zentrum für Bewegungsstörungen und Neuromodulation angesiedelt ist.

Verzahnung der Forschung zur Parkinsonkrankheit mit Versorgung Betroffener

Die Parkinson’s Foundation honoriert mit der Ehrung sowohl die wissenschaftliche als auch die klinische Arbeit des Zentrums. Ausgezeichnet wurde neben Forschung und Drittmitteleinwerbung auch die Versorgung der Patienten und Patientinnen sowie die Vernetzung über das Krankenhaus und die therapeutischen Gruppen hinaus.

Die Jury hob dabei insbesondere die enge Verzahnung von Wissenschaft auf international höchstem Niveau und klinischer Versorgung der Menschen in Marburg und im Umland hervor. „Das gesamte Team um den leitenden Oberarzt Privatdozent Dr. David Pedrosa hat sich sehr gefreut und nimmt diesen Preis wiederum als Ansporn, noch besser in Klinik, Forschung und Lehre im Bereich Parkinson zu werden“, sagt Timmermann. 

Kooperation mit vielen Beteiligten

„Ein solcher Erfolg ist nur möglich durch die hochqualifizierten und überaus engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums sowie durch die enge Zusammenarbeit mit weiteren Kolleginnen und Kollegen: insbesondere in der Physio- und Musiktherapie, Logopädie, Neurochirurgie und Gastroenterologie“, hebt David Pedrosa hervor, der das Zentrum leitet.

„Die Marburger Hochschulmedizin hat erneut bewiesen, dass sie Spitzenforschung auf höchstem Niveau zum Wohl der Menschen einzusetzen weiß“, sagt der Präsident der Philipps-Universität Marburg, Professor Dr. Thomas Nauss. Der Ärztliche Geschäftsführer des Universitätsklinikums Marburg, Professor Dr. Uwe Wagner ergänzt: „Die Auszeichnung ist ein wichtiges Signal an unsere Patientinnen und Patienten: Sie werden mit ihrer Erkrankung hier in Marburg bestens versorgt!“

60.000 Dollar Preisgeld gehen an Projekte

Das Preisgeld soll unter anderem der unmittelbaren Versorgung betroffener Menschen mit Morbus Parkinson und anderen Bewegungsstörungen zugutekommen, etwa über wissenschaftliche Projekte wie „HessenKohorte 2040“ und „ParkProReakt“. Um die Versorgung weiter zu verbessern, sollen Patientinnen und Patienten sowie Anbieterinnen und Anbieter von Versorgungsleistungen mit der neuen Informationsplattform der Parkinson-Netzwerk-Allianz Marburg leichter Zugang zu klinischen und wissenschaftlichen Studien erhalten und die Möglichkeit bekommen, Informationen zu sammeln und auszutauschen.

 

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