
11.06.2026 (pm/red) Die Stadt Marburg plant den Neubau der Mosaikschule mit 16 Klassen am Schulcampus an der Leopold-Lucas-Straße. Dafür wird ein Architekten- und Freiraumwettbewerb ausgelobt, um die bestmögliche Lösung für eine moderne, inklusive und nachhaltige Schule zu finden, wird informiert.
Die Mosaikschule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung sowie einer Abteilung für körperliche und motorische Entwicklung. „Die bisher von der Mosaikschule genutzten Gebäude sind deutlich zu klein und entsprechen den aktuellen pädagogischen, baulichen und inklusionsorientierten Anforderungen nicht mehr“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies.
„Mit dem Neubau der Mosaikschule schaffen wir einen modernen, inklusiven Lernort, der den besonderen Bedürfnissen der Schüler gerecht wird und gleichzeitig ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung unseres Schulcampus ist“, so Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. „Uns ist wichtig, dass hier ein Haus entsteht, das pädagogisch, architektonisch und ökologisch Maßstäbe setzt.“
Neubau als Teil eines starken Schulcampus
Der neue Standort der Mosaikschule liegt an der Leopold-Lucas-Straße, vor den Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) und in Richtung der Sporthallen angeordnet. Im Zusammenspiel mit den benachbarten Schulen – darunter Waldorfschule, Elisabethschule, Gymnasium Philippinum, Kaufmännische Schulen und die Schule am Schwanhof – soll der Schulcampus an der Leopold‑Lucas‑Straße städtebaulich gestärkt, besser vernetzt und barrierefrei erschlossen werden.
Der Wettbewerb umfasst daher neben dem eigentlichen Schulneubau auch einen städtebaulichen Ideenteil. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die die Erreichbarkeit, Sicherheit und Aufenthaltsqualität für mehrere tausend Schüler*innen deutlich verbessern und die Campusidee langfristig weiterentwickeln. Es gehe vor allem darum, innovative und visionäre Ideen für das erweiterte Umfeld des Schulcampus zu entwickeln ohne dass eine direkte Umsetzung vorgesehen ist.
