Zeit des Wandels – Die Alten haben es vermasselt, die Jungen dürfen ran

Marburg 24.03.2019 | Gastbeitrag von Ruben Schattevoy So, wie die Dinge in den letzten Jahrhunderten gelaufen sind, haben Kinder immer nur gelernt, wie man die Fehler der Erwachsenen wiederholt. Lernen war ein betreutes Lernen, ein …

Lesen Sie den gesamten Beitrag »
Philipps-Universität

Stadt Marburg

Verkehr

Kultur

Wohnen

Home » Allgemein, Philipps-Universität

Vortrag Strafprozessrecht Todesstrafe gegen Mumia Abu-Jamal

Marburg 2.11.2010 (pm/red) Seit fast 30 Jahren befindet sich der afroamerikanische Journalist und Bürgerrechtler Mumia Abu-Jamal in Pennsylvania/USA in der Todeszelle – permanent von der Hinrichtung bedroht. Ihm wird der Mord an einem weißen Polizisten zur Last gelegt, den man bis heute nicht beweisen konnte. Vieles deutet daraufhin, dass es hier eher um Rache und Rassismus als um Justiz geht. Die Jury war vorwiegend von Weißen besetzt, entlastende Beweismittel wurden unterschlagen oder manipuliert, die Polizeigewerkschaft verlangt die Hinrichtung Mumias.
Michael Schiffmann, Anglistik-Dozent an der Uni Heidelberg, kann als bester Kenner dieses Falles gelten. Er hat seine Doktorarbeit darüber geschrieben und Mumia im letzten Jahr im „Death Row“ besucht. Schiffmann spricht über „Das Strafprozessrecht in den USA und die Todesstrafe am Beispiel Mumia Abu-Jamal“. Veranstalter sind DGB Mittelhessen, VVN-Bund der Antifaschisten Marburg, und das Zentrum für Konfliktforschung an der Philipps-Universität.

Strafprozessrecht USA und Todesstrafe am Beispiel Mumia Abu-Jamal
Termin Dienstag, 16. November
Zeit  19 Uhr
Ort Hörsaalgebäude, Biegenstraße