Souad Lamroubal liest in AWO-Begegnungsstätte Oberstadt am 28. November

20.11.2025 (pm/red) Am 28. November gibt es eine Lesung Autorin und Moderatorin Souad Lamroubal Räumen des AWO-Ortsvereins in der Oberstadt. Die Kommunalbeamtin setzt sich für diskriminierungsfreien, rassismusfreien und vorurteilsbewussten Strukturen in Verwaltungs- und Sicherheitsbehörden ein, …

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Turbulenzen allerorten – Zwei Millionen weitere Euro für Forschungsprojekt

Marburg 20.3.2013 (wm/red) Wie soeben kommuniziert, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die gerade abgeschlossene erste Phase der dezentralen DFG-Forschergruppe FOR1182 ‚Turbulenz‚ als „exzellent“ bewertet. Das Konsortium erhält für eine zweite Phase rund zwei Millionen Euro zur Fortsetzung der Forschungsarbeiten, an denen die Marburger Arbeitsgruppe von Professor Bruno Eckhardt mit zwei Projekten beteiligt bleibt.

„Die Beschreibung turbulenter Strömungen ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen in den Ingenieurwissenschaften und der klassischen Physik“, heißt es dazu auf der Website der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Hinter dem für Laien sperrigen Forschungsthema ‚Wandnahe Transport- und Strukturbildungsprozesse in turbulenten Rayleigh-Bénard-, Taylor-Couette- und Rohrströmungen‘ verbirgt sich das Erkenntnisinteresse an Strömungen, wie sie zum Beispiel in Flugzeugkabinen, in großen Konzerthallen, aber auch in der Atmosphäre auftreten.

Die Schwierigkeit, turbulente Strömungen in den Griff zu bekommen, begegnet im täglichen Leben auf Schritt und Tritt. Beispielsweise, wenn solche Strömungen die Wettervorhersage unwägbar machen. Die bisher bekannten Theorien und Modelle zu diesen Strömungen sind noch unzureichend. Sie weichen umso mehr von den gemessenen Werten ab, je stärker die Strömung turbulent wird. Daher strebt die Forschergruppe an, Strömungsturbulenzen in Experimenten und Computersimulationen besser zu erforschen.

Wissenschaftler von den Universitäten Cottbus, Marburg, Ilmenau, Erlangen-Nürnberg sowie vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen hatten in der ersten Phase des Vorhabens 1,9 Millionen Euro von der DFG erhalten.

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