
23.06.2026 (pm/red) Die Außenanlagen rund um das Kreishaus in Marburg werden im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum“ umfassend umgestaltet. Insgesamt sollen rund 3.800 Quadratmeter Fläche entsiegelt und naturnah gestaltet werden, wird von der Kreisveraltung mitgeteilt.
Die Außenanlagen des Kreishauses sind bisher in weiten Teilen versiegelt. In den Sommermonaten führt dies zu einer starken Erwärmung der Flächen. Gleichzeitig bieten die vorhandenen Flächen nur eingeschränkte Lebensräume für Tiere, Insekten und Pflanzen. Zudem fehlt es an schattigen Aufenthaltsbereichen für Mitarbeiter und Besucher.
Die Pflanzung heimischer und klimaresistenter Bäume, Sträucher und Hecken sowie die Schaffung naturnaher Aufenthalts- und Begegnungsorte sind Bestandteil der Umgestaltung. In den vergangenen Wochen haben die Arbeiten sichtbar begonnen. Vor dem Haupteingang der Kreisverwaltung sowie rund um den Erweiterungsbau sind neue Grüninseln entstanden, die naturnah bepflanzt wurden und durch Sitzmöglichkeiten zum Verweilen einladen.
Im nächsten Bauabschnitt sollen die Besucherparkplätze neugestaltet werden. Dabei werden erneut Flächen entsiegelt und begrünt. Durch den Wegfall einer Fahrspur kann die Anzahl der Stellplätze erhalten bleiben. Die Erschließung werde zudem barrierefrei umgesetzt.
„Hier sieht man, was wir mit den Fördergeldern aus dem Bundesprogramm „Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten“ bei uns im Kreis bewirken. Die Grünanlagen sehen gut aus, verbessern das Stadtklima und verschönern Besuchern des Kreishauses den Aufenthalt. An heißen Tagen wie diesen merken wir alle, wie wichtig diese Fördermaßnahmen des Bundesumweltministeriums sind,“ stellte MdB und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium Sören Bartol fest.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 1.306.671 Euro. Der Bund fördert die Maßnahme im Rahmen des Förderprogramms „Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum“ mit 1.043.671 Euro.
