15.06.2026 (pm/red) Die DKP Marburg-Biedenkopf lädt ein zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung »Die EU und Russland – »KEIN FRIEDE IN SICHT« mit Reinhard Lauterbach. Der Journalist, Historiker und Slawist Reinhard Lauterbach wird am 25. Juni – 19 Uhr in der Schwanallee 27-31 in Marburg referieren und mit dem Publikum dikutieren.
Die EU und Russland – »KEIN FRIEDE IN SICHT«
Donald Trump hat den Rückzug der USA aus dem Ukraine-Desaster angekündigt. An deren Stelle tritt eine andere westliche Kriegspartei in den Vordergrund: die „Europäische Union“. Bislang wurden sie als Giftzwerge mit Ambitionen unterschätzt. Auch Russland war diesem Irrtum erlegen. Es nahm die EU nicht richtig ernst, weil sie wegen ihrer langen Entscheidungswege letztlich doch handlungsunfähig sei. Das hat sich inzwischen erkennbar geändert.
Aus Moskau mehren sich Stellungnahmen von Politikern, die die EU zum gegenwärtigen Hauptfeind Russlands erklären. Sie sei Russland gegenüber an Bevölkerungszahl und wirtschaftlich überlegen. Mit ihren Aufrüstungsbestrebungen stellt die EU für Russland gegenwärtig sogar die Hauptbedrohung dar. Sie sei „fanatisch antirussisch“ und nur durch Drohungen – sogar mit einem Atomschlag – zur Raison zu bringen. Europa müsse deshalb Russland wieder fürchten lernen – so Stimmen aus Russland.
Debatte über „strategische Autonomie“ in der EU
Ist das Paranoia? Wohl nicht nur. Die in der EU geführte Debatte über „strategische Autonomie“ zeigt, dass die EU eigene imperialistische Ansprüche gegenüber Russland nicht nur auskämpfen, sondern sich damit auch gegenüber den USA profilieren will. Deshalb sei sie bestrebt, den Ukrainekrieg möglichst lange am Laufen zu halten. Koste es finanziell und politisch, was es wolle. Das wird als eine brandgefährliche Situation eingeschätzt.
