18.03.2026 (pm/red) Das „Netzwerk Tatort A49 – Danni lebt!“ ruft für den 21. März zu einer Pflanzaktion von Eichen aus dem Dannenröder Wald auf. Als Eiche–DENK’mal–tatort A49 sollen sie, wo immer sie auch stehen, an das ökologische Desaster des Baus der A49 und den Widerstand dagegen erinnern, wird dazu mitgeteilt.
Die Abgabe von Eichen findet statt am Samstag, 21. März von 11 – 15 Uhr, in Dannenrod, beim Mahnmal–Tatort A49 | Eichen–Windrose, Nähe alter Sportplatz. Die fünfjährigen Eichen, die aus Eicheln aus dem Dannenröder Wald großgezogen wurden, werden gegen eine Spende abgegeben. Das Geld kommt Aktivitisten zugute, die mit Repressionskosten konfrontiert sind, weil sie sich für den Klimaschutz engagierten.
Diese Pflanzaktion am 21.3 – dem „Internationalen Tag des Waldes“ und dem 1. Jahrestag der Freigabe der A49 – wird verbunden mit Protest gegen alle Tatorte der Natur- und Klimazerstörung. „In unserer Region gehört dazu u. a. das Straßenbauprojekt B49 bei Reiskirchen, die Ortsumgehung bei Lauterbach / Wartenberg und der fortschreitende Flächenfraß durch Gewerbegebiete entlang der A49“, so die Erläuterung.
Bereits im Dezember 2025 wurde in Dannenrod eine Eichen–Windrose als Mahnmal–Tatort A49 errichtet. Dort weisen Schilder auf viele weitere Tatorte der Umweltzerstörung hin.
