
27.05.2026 (pm/red) Im Rahmen des von ver.di bundesweit ausgerufenen „Klinikaufstands“ soll es auch in Hessen Proteste an Krankenhäusern geben, wird von der Gewerkschaft mitgeteilt. Die Proteste richten sich gegen die Auswirkungen des geplanten Spargesetzes zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Von Südhessen über die Region Frankfurt am Main, Mittel- und Osthessen bis nach Nordhessen macht ver.di die drohenden Kürzungen im Gesundheitswesen zum Thema. So beteiligen sich morgen, 28. Mai 2026 unter anderem Beschäftigte und Auszubildende aus dem Sana Klinikum Offenbach, dem Klinikum Hanau sowie dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen, in ihren jeweiligen Häusern mit außerordentliche Betriebs- und Personalversammlungen sowie Kundgebungen an den Protesten des bundesweiten „Klinik-Aufstands“.
Stefan Röhrhoff, Landesbezirksfachbereichsleiter ver.di Hessen, Fachbereich Gesundheit, soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft: „Wir stehen solidarisch zusammen, gemeinsam organisieren wir den Protest gegen Klinikschließungen, Personalabbau und die Verschlechterung der Patientenversorgung sowie der Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern. Die geplanten Kürzungen betreffen nicht nur die Beschäftigten im Gesundheitswesen, sondern haben unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung und damit auf alle Versicherten in diesem Land. “
