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Medien, Kompetenz und Angebote

Marburg 24. Februar (PM/red) Ist es längst für Erwachsene und gut ausgebildete und belesene Zeitgenossen schwierig geworden sich in der Unübersichtlichkeit neuer Medien zu orientieren, stellen sich für Kinder und Jugendliche in diesen Feldern andere grundständige und schwierige Aufgaben. Lernen von Sprachen, Ausdrucksfähigkeiten und anderen Kulturtechniken gehören bei Schülerinnen und Schülern sowieso zum Alltag in der Schule. Dazu gesellen sich nahezu unmerklich mediale Angebote und Verlockungen. Die Bushaltestelle, erste Station für viele auf dem morgendlichen Weg zur Schule, ist oft umgeben von Werbeträgern, wie Plakatwand oder Litfaßsäule. Vorher gab es bereits Frühstücksfernsehen, klar nur wegen Olympia und wegen des Wetters. An einer Bushaltestelle erzählte ein 11jähriger, dass er der einzige in seiner Klasse mit 28 Schülerinnen und Schülern sei, der kein Handy habe. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Angebote zur Medienerziehung für Kinder und Jugendliche sind gefragt, eben nicht alleine Fernsehsender und Kinoprogramme. So gibt es in Marburg die Stadtbücherei; im Moment findet gerade der alljährliche (Vor-)Lesewettbewerb an manchen Schulen statt, Donnerstag ist die Endrundenveranstaltung. Für die Osterferien bietet das Jugendbildungswerk einiges an.

Medienprojekte für Kinder und Jugendliche im Frühjahr im Haus der Jugend

Computer und Internet begeistern Kinder und Jugendliche jeden Alters – und sind aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Was außer Surfen und Chatten noch mit den neuen Medien möglich ist, können Kinder und Jugendliche in den Medienprojekten des Jugendbildungswerks und der Jugendförderung der Universitätsstadt Marburg ausprobieren. Sie bekommen die Möglichkeit, die Medien aktiv und effizient  für sich zu nutzen und mit zu gestalten: „Medienkompetenz“ ist hier das Schlagwort.

Im Frühjahr 2010 startet das Medienprogramm mit einem Präsentationskurs für Jugendliche ab 12 Jahren, der besonders Schulabgängern 2010 wichtige Tipps und Übungsmöglichkeiten aufzeigt. Egal, ob es darum geht, ein Referat für die Schule vorzubereiten oder die Präsentation für die Abschlussprüfung ansteht. Wie ein digitaler Vortrag spannend aufgebaut wird, ohne dass sich die Zuhörer langweilen, wird erklärt und vor allem praktisch ausprobiert.

Text, Bild und Film werden zusammengefügt zum Hingucker. Außerdem erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wo gute, kostenfreie und legale Informationsquellen im Internet gefunden und richtig eingesetzt werden.

Der Kurs findet statt am Freitag, 12. März von 17 – 19:30 Uhr  und Samstag, 13. März von 10 -18 Uhr. Der Teilnahmebeitrag beträgt 15 € inklusive Material und Verpflegung.

Am letzten Samstag in den Osterferien (10.4.) werden Tipps und Tricks für SchülerVZ und andere Communities weiter gegeben. Im Projekt „Surfin´Safe“ geht es um den geschickten und fairen Umgang mit SchülerVZ, ICQ und Co. Wie man sich gegen fiese Mobbing- Attacken wehren und wo man im schlimmsten Fall Rat suchen kann, erfahren Jugendliche ab 12 Jahren am 10. April von 10 – 14:30 Uhr.

Die Wochen-Workshops in den Osterferien drehen sich diesmal um Video -und Fotoproduktionen: Von Samstag, 27. März bis Donnerstag, 1. April läuft das Projekt Videoclip selbst gemacht  jeweils von 8:30 bis 13 Uhr für 11 – 14jährige Jugendliche.

Für den Workshop „Fotostory“  in  der zweiten Ferienwoche (Dienstag, 6. April – Freitag, 9. April) fotografieren die 9 – 11jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Digitalkameras, bearbeiten die Bilder am PC und haben am Ende eine eigene Story entwickelt – von Krimi bis Lovestory sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Weitere Informationen und Anmeldung

gibt es im Haus der Jugend, Frankfurter Straße 21, 35037 Marburg. Telefon: 06421/201 496 oder 06421/201 443. E-Mail: jugendbildungswerk@marburg-stadt.de