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Marburg unterstützt bei Widerspruch gegen Google Street View

Marburg 20.05.20010 (pm/red) Der Internetkonzern Google hat im Internet angekündigt, dass im Mai die mit Kamerastativen versehenen Autos im Landkreis Marburg-Biedenkopf unterwegs sein werden, um Straßen für die Google Online-3D-Stadtpläne „Street View“ zu filmen. Dem sind die Menschen nicht schlechterdings hilflos ausgeliefert.

Bürgerinnen und Bürger, die durch Google View einen unangemessenen Eingriff in ihre Privatsphäre befürchten, können sich schützen. Dazu erklärt Oberbürgermeister Egon Vaupel: „Wir haben zwar keine Möglichkeit, die digitalen Straßenansichten im Internet zu verhindern. Wir wollen aber den Bürgerinnen und Bürgern helfen, wenn sie Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihrer Häuser und Grundstücke einlegen wollen.“

Formular für Widerspruch im Stadtbüro und online erhältlich

Auf den Internetseiten der Stadt Marburg ist ein Formular für diesen Widerspruch abrufbar. Wer den Vordruck lieber auf Papier schriftlich ausfüllt, kann dies im Stadtbüro tun. Ab sofort sind die Formulare im Stadtbüro in der Frauenbergstraße erhältlich.

Hintergrund:

Google bekommt für seinen Straßenansichtsdienst „Street View“ europaweit Gegenwind von Datenschützern. Es geht um die Wahrung von Persönlichkeitsrechten. Mittlerweile hat Google zugesichert, sensible Bilddaten wie Gesichter oder Kfz-Kennzeichen generell unkenntlich zu machen. Mit dem Widerspruch-Formular können Bürgerinnen und Bürger nun direkt gegen eine Veröffentlichung von Aufnahmen im Internet von selbst genutzten Wohnhäusern oder Grundstücken vorgehen.