Strohballen statt Beton – Mönche bauen nachhaltiges Gästehaus

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Keinen von Rechten organisierten ‚Trauermarsch‘

Marburg 26.8.2010 (pm/red) Der für Samstag, 28. August, angemeldete ‚Trauermarsch‘ zur Gaststätte Bremsspur am Wehrdaer Weg in Marburg soll nicht stattfinden. Die Mutter des 25-jährigen, der am Sonntag seinen schweren Verletzungen erlegen war, die ihm ein 19- und ein 20-Jähriger zugefügt hatten, hatte sich mit diesem Anliegen an das Ordnungsamt der Stadt gewendet. In einem solchen ‚Trauermarsch‘ werde das Andenken an ihren Sohn verunglimpft.

Die Person, die den Trauermarsch‘ angemeldet hat, sei kein Freund ihres Sohnes gewesen, teilte die Mutter mit. „Mein Sohn hat nichts mit der rechten Szene zu tun“, sind ihre Worte. Der Anmelder wolle ihren Sohn für eigene Propagandazwecke benutzen. Das werde sie nicht zulassen. Die Mutter hat einen Anwalt eingeschaltet und Strafanzeige wegen Verunglimpfung eines Verstorbenen gestellt.

Ordnungsamt der Stadt hat Trauermarsch abgelehnt

Oberbürgermeister Egon Vaupel unterstützt die Bitte der Mutter. Sie habe ein Recht darauf, dass die Totenruhe ihres Sohnes geachtet werde, sagte der OB.
Auf den Bericht in der Oberhessischen Presse vom 25. August über den geplanten ‚Trauermarsch‘ gingen im Büro von OB Vaupel eine Vielzahl von Mails ein. Sie enthielten die Forderung, den ‚Trauermarsch‘ zu genehmigen. Die Wortwahl in den Mails verweise auf Personen aus der rechten Szene, informiert die Stadt Marburg in ihrer Pressemitteilung.