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Marburgs Finanzen in Hessen vorn

Marburg 25.8.2010 (pm/red) Beim Vergleich aktueller Haushaltsdaten hessischer Städte zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern durch den Bund der Steuerzahler Hessen schneidet Marburg als mit der Bestnote 1,3 ab.

Marburg belegt den ersten Platz vor Wetzlar und Bad Homburg. Schlußlichter sind Gießen und als letzte Stadt Hanau.

Die Positition ist dem Kämmerer wohl bekannt

„Wir haben sowohl in beachtlichem Umfang in unsere Infrastruktur investiert, als auch die Schulden seit Jahren kontinuierlich zurückgeführt“ kommentiert OB Vaupel das Ergebnis. Es muss es wissen, ist zugleich der Kämmerer. Wenn in die Bewertungen noch die Bilanzdaten im Rahmen der Doppik eingeflossen wären, hätte sich Marburgs Position noch verfestigt, schätzt Vaupel ein. Wie das gelingen kann, bleibt freilich ein Stück weit Egon Vaupels Geheimnis. Es sei denn, bei diesem Ranking gäbe es eine Position, die besser als der erste Platz ist. Den belegt Marburg unbestritten, wie ein Blick in die Zahlen eröffnet.

Säulendiagramm zur Finanzlage der hessischen Mittelstädte von Bund der Steuerzahler

Überschüsse und Schuldentilgung

In seiner Bewertung Marburgs führt der Bund der Steuerzahler an, dass in den beiden letzten Jahren die Universitätsstadt nicht nur den obligatorischen Haushaltsausgleich erreicht hat. Marburg habe sogar einen Überschuss erwirtschaftet. Die Verschuldung der Stadt wurde mit sehr gut bewertet. So würde Marburg rein rechnerisch noch nicht einmal seine gesamten Jahressteuereinnahmen benötigen, um mit einem Schlag schuldenfrei zu sein. Positiv wertet der Steuerzahlerbund, dass die Zinsausgaben den Gesamtetat nur geringfügig belasten.

Besonders erfreulich, dass in Marburg Konsumaufwand und Konsumausgaben sehr gering seien. In diesen Positionen werden alle eigenverantwortlichen Aufwendungen für Personal, Zinsen, Zuschüsse, Abschreibungen und Verwaltungsbetrieb betrachtet. Zusammengefasst ist die Haushaltslage von Marburg als sehr gut zu bewerten.