Startschuss für Interimsspielstätte des Staatstheaters Kassel

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Energie(effizienz) – vom Gebäude zum Quartier

Bonn/Marburg 8.9.2010 (pm/red) Gerade dichtbevölkerte Städte und Gemeinden in Deutschland können und müssen mit nachhaltigen Konzepten der Energieeinsparung und Energieversorgung zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen. Dass eine solche „Energiewende“ in städtischen Quartieren eine sehr lohnende, aber auch äußerst komplexe Aufgabe ist, zeigt das aktuelle Heft 9.2010 der Zeitschrift Informationen zur Raumentwicklung.
Städte und Gemeinden haben einen erheblichen Anteil

am Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß. Sie verfügen wegen ihrer Siedlungs- und Bevölkerungsdichte aber auch über hohe Potenziale für eine effiziente Nutzung begrenzter Ressourcen. Zum Beispiel lassen städtische Wärmeversorgungssysteme effizient und wirtschaftlich mit erneuerbaren Energien verknüpfen.

Einblicke in aktuelle Trends

Das neueste IzR-Heft gibt einen Einblick in aktuelle Bestrebungen von Städten und Gemeinden wie auch der Wohnungs- und Energiewirtschaft, Fragen des Klimaschutzes gesamtstädtisch und auf Quartiersebene zu begegnen. Beispiele sind die Konzepte des Wettberbs „Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen, das Low-Energy-Modellprojekt „Am Veielbrunnen“ im neuen Stuttgarter Neckarpark, die „Stadt im Klimawandel“ auf der IBA Hamburg oder das Projekt „Zero Emission Park“ für Industriegebiete.

Erneuerbare Energieoptionen und dafür verfügbare Freiflächen in den Städten. Grafik und copyright Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Energiewende braucht komplexe Steuerung

Das Heft zeigt zugleich, dass eine „Energiewende“ eine Vielfalt von Handlungsebenen und Akteuren mit sehr komplexen und schwierigen Steuerungsaufgaben mit sich bringt. Stadtentwicklung ist immer im Fluss und muss gerade derzeit die teils gravierenden innerstädtischen Veränderungen durch den Stadtum- und –rückbau in die Planungen einbeziehen. Voraussetzung für die Nachhaltigkeit einer energetischen Stadterneuerung ist somit immer eine abgestimmte, integrierende Planung und Steuerung der Energie- und sonstigen Stadtentwicklungskonzepte.

Informationen zur Raumentwicklung (IzR), Heft 9.2010
Energie(effizienz) – vom Gebäude zum Quartier
Herausgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn
ISSN 0303-2493
Die IzR ist eine führende Fachzeitschrift im Bereich Raumordnung und Städtebau. Sie informiert regelmäßig und aktuell über Fragen der räumlichen Entwicklung in Deutschland und Europa.

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