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Die Linke kritisiert: Ablehnung der Offenlegung von Bürgerarbeitsplätzen

Marburg 20.9.2010 (pm/red) Der Kreistag Marburg-Biedenkopf hat auf seiner Sitzung am vergangenen Freitag einen Antrag der Fraktion DIE LINKE zum Thema Bürgerarbeit abgelehnt. Dazu gibt der Kreisvorsitzende der LINKEN Marburg-Biedenkopf, Jan Schalauske, eine Stellungnahme ab.
„Der Beschluss des Kreistages geht in die völlig falsche Richtung. Die Partei DIE LINKE Marburg-Biedenkopf lehnt das Modell der Bürgerarbeit ab.“ Die Bezahlung für die öffentlich geförderten Jobs im Rahmen der Bürgerarbeit sei viel zu gering, meint Schalauske. Im Regelfall gebe es 900 Euro für eine 30 Stundenwoche. Damit werd der Niedriglohnbereich weiter ausgebaut.
Alternativen gefordert
Statt Menschen aus dem System Hartz IV zu holen, würden lediglich weitere „Aufstocker“ geschaffen. Zudem gebe es keine Freiwilligkeit bei der Bürgerarbeit. Nicht zuletzt sieht der Linen-Politiker die große Gefahr, dass reguläre Arbeitsplätze durch die Bürgerarbeit verdrängt werden.  Bereits jetzt würden Ein-Euro-Jobs reguläre Beschäftigung verdrängen.

„Dass sich der Kreistag angesichts dieser berechtigten Befürchtungen nicht einmal in der Lage sieht, die bisherigen Planungen für Bürgerarbeitsplätze offen zu legen, ist ein echtes Armutszeugnis“ befindet der Kreisvorsitzende abschließend.

Veranstaltung zum Thema „Bürgerarbeit“

Angesichts der Pläne des Kreisjobcenters zur Bürgerarbeit veranstaltet die Fraktion DIE LINKE im Kreistag zusammen mit dem DGB Kreis Marburg-Biedenkopf eine Diskussion zum Thema „Bürgerarbeit“ Fluch oder Segen? Die ReferentInnen sind Sabine Zimmermann (MdB), arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE und ein Vertreter des Kreis-Job-Centers (angefragt).

  • Termin Donnerstag, 30.September
  • Zeit 19:00 Uhr
  • Ort Milchbar der Mensa am Erlenring in Marburg