Mit fremden Federn – Nicht nur Native Americans trugen Federschmuck

Marburg 20.06.2019 (pm/red) Gastbeitrag von Ursula Wöll Das Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur in Wiesbaden präsentiert eine ethnologische Sonderausstellung unter dem Titel „Mit fremden Federn“. Sie ist nicht nur prächtig anzusehen, sondern informiert auch …

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Kooperation und Ausstellung für Bildende Kunst

Jahresgabe 2004 Susanne Neuner "Es war einmal ein Traum"

Marburg 12.9.2010 (pm/red) Unter dem Motto „Kunst braucht Freunde“ veranstaltet das Institut für Bildende Kunst in Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg eine Ausstellung zum 10-jährigen Jubiläum seines Förderkreises Bildende Kunst. Neben der Präsentation der bisherigen Jahresgaben bietet die Ausstellung den Besuchern die Möglichkeit, die Arbeit des Instituts und des Förderkreises kennenzulernen.
Seit dem Jahr 2000 widmet sich der Förderkreis Bildende Kunst als gemeinnütziger Verein der Unterstützung des Instituts für Bildende Kunst an der Philipps-Universität in Marburg. Der geförderte Bereich erstreckt sich von Ausstellungen über publizistische Aktivitäten bis hin zu Neuanschaffungen von Werkzeugen und Geräten für die Werkstätten des Instituts.

10 Jahre Förderkreis Bildende Kunst der Philipps-Universität Marburg

Bisher trugen Mitgliedsbeiträge und Spenden im besonderen Maße dazu bei, trotz knapper öffentlicher Etats die Qualität der Werkstätten und der Lehre am Institut für Bildende Kunst begleitend zu sichern. Jedes Jahr wählt der Verein einen Künstler aus, der ein druckgrafisches Werk als Jahresgabe für seine Mitglieder herstellt. Diese Jahresgaben können auch Nichtmitglieder für ihre Kunstsammlung erwerben und den Förderkreis unterstützen.

Jahresgabe 2009 Philipp von Dietrich Klinge

Mit dem Institut für Bildende Kunst hat die Philipps-Universität Marburg ein Alleinstellungsmerkmal. Die Gründung des Instituts durch die Konstituierung des Amts eines Universitäts-Zeichenlehrers reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück. In Fortsetzung der Tradition von interdisziplinärem wissenschaftlichem und künstlerischem Studium bietet das Institut die Möglichkeit, sich mit den Ausdrucksmitteln der Grafik, Malerei, digitalen Gestaltung und dem bildnerischen Denken im Allgemeinen vertraut zu machen. Ein weiterer Schwerpunkt stellt die Vermittlung von kritischer Medienpraxis und Medienkompetenz dar.

Jahresgabe 2004 von Susanne Neuner „Es war einml im Traum“

Mit dem neu entwickelten Masterstudiengang Bildende Kunst–Künstlerische Konzeptionen möchte das Institut ab dem Wintersemester 2010 an die Tradition seiner Gründungsidee weiter anknüpfen. Kein anderer künstlerischer Studiengang an deutschen Hochschulen bietet die Möglichkeit einer ähnlich breiten und individualisierten Fächerkombination zwischen Bildender Kunst und einer wählbaren Wissenschaft. Dadurch erhalten die Studierenden die Möglichkeit, spezifische Perspektiven für intermediale und transdisziplinäre Forschungsvorhaben zu entwickeln.

Der Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg möchte diese Entwicklungen unterstützen und mit einer Ausstellung in der Marburger Altstadt eine Plattform für aktuelles Kunstgeschehen bieten.

  • Ort Brüder-Grimm Stube, Markt 23
  • Ausstellung 14. Oktober bis 3. November
  • Vernissage Donnerstag, 14. Oktober, 19 Uhr
  • Öffnungszeiten Die bis So 12-18 Uhr