Strohballen statt Beton – Mönche bauen nachhaltiges Gästehaus

Kassel 06.04.2021 Gastbeitrag von Ursula Wöll Der Klimawandel ist allgegenwärtig und wirksame Maßnahmen werden diskutiert. Neben einer Energieerzeugung mit Windkraft und Sonnenenergie und einer Verkehrswende hat das Bauen einen gewichtigen Anteil an einer umweltfreundlichen oder …

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Congress Centrum wächst in die Höhe

Marburg 16.10.2010 (yb) Wer sich den Weg täglich machen würde, um den Baufortschritt in der Rosenstraße bei der DVAG zu beobachten, würde belohnt.

Das Tempo ist enorm, und im Abstand weniger Tage verändert sich die Baustelle signifikant, das Gegenteil von Schneckentempo also.

Immer deutlicher werden die Konturen der zukünftigen Gebäudeteile sichtbar. Runde Formen spielen dabei eine Rolle. Dies bildet sich in den Schalungen und angestellten Gerüsten deutlich ab.
Der Baufortschrift wird vor allem auf der Baustelle von den dortigen Bauarbeitern und deren Polier und Bauleiter erarbeitet. Doch deren Arbeit wäre bald wirkungslos, würde nicht der Nachschub rollen. Pausenlos kommen LKWs und werden entladen.

Es kommt nicht alleine Beton, um Fundamente zu füllen. Baustahl spielt neben Fertigbeton eine entscheidende Rolle. Dieser füllt ebenfalls viele LKW-Auflieger und wird von den Kränen abgeladen und in der Baustelle verteilt.

Inzwischen werden vorproduzierte Stahlträger für Teile der Außenfassade antransportiert. Die grauen Elemente werden, nachdem sie per Kran abgeladen und an einen Lagerort abgesetzt worden sind, zu einem Vordach montiert.

Ungleichzeitigkeiten gehören zu einer Großbaustelle. Während in der Rosenstraße teilweise schon für das 2. Obergeschoss geschalt wird, sind im Bereich zur Bahnhofstraße noch Arbeiten im Untergeschoss im Gange. Dort braucht es Baustahl und Männer, die damit umgehen können. Eisenbieger sind also gefragt. Deren Arbeit findet meist gebückt und mit gebeugtem Rücken statt. Kein Job also, den Mensch bis 67 durchhalten könnte. (Alle Fotografien Hartwig Bambey)

Es wird wohl noch bis Ende Oktober dauern, ehe die Baugrube zur Bahnhofstraße aus dem Untergeschoss hoch gewachsen ist. Dann ist es vorbei mit dem Überblick von außerhalb und mit solchen Fotografien.

Doch es gibt Kräne und andere erhöhte Aufnahmestandpunkte, wie dieses Foto vom 9. Oktober zeigt.