Freilichtmuseum Zeiteninsel soll am zum Internationalen Museumstag 2022 eröffnen

Marburg 20.05.2019 (pm/red)  Die “Zeiteninsel – Freilichtmuseum im Marburger Land“ nimmt weiter Gestalt an. Nun stellten die Genossenschaft der Zeiteninsel, die Gemeinde Weimar, die Stadt Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf den Zeitplan für den weiteren …

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Regional ungleiche Verteilung von Internetangeboten in Deutschland

Leipzig/Hannover, Marburg 6.4.2011 (pm/red)  Die Dichte der Internetangebote in Deutschland ist regional immer noch sehr ungleich verteilt. Das zeigen Karten, die das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) jetzt veröffentlicht hat. Ein digitaler Graben verläuft danach nicht nur zwischen Ost- und Westdeutschland, sondern auch zwischen ländlichen Regionen und Großstädten Westdeutschlands, vor allem den Industrie- und Handelszentren wie Hamburg, München, Nürnberg, Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Hohe Domaindichten vezeichnen überdies Tourismusregionen im Norden und Süden der Republik sowie Berlin. Die Hauptstadt weist mit rund einer Dreiviertelmillion registrierten Webpräsenzen den höchsten absoluten Wert auf, liegt aber beim Vergleich von .de-Domains und Einwohnerzahl deutlich hinter anderen Metropolen.

Der Wirtschaftsgeograph Prof. Rolf Sternberg von der Universität Hannover wertet die ungleiche Verteilung der in Deutschland angemeldeten Internetadressen als Hinweis auf die wirtschaftliche Stärke und demographische Größe einer Region. „Früher hatten die regionalen Unterschiede mit der infrastrukturellen Ausstattung oder mit der Innovationsfreudigkeit der Bewohner und Unternehmer zu tun. Heute ist es so, dass sich Internetangebote in Kreisen mit vielen Einwohnern, Unternehmen und Organisationen konzentrieren“, so Sternberg.

Dennoch haben sich die räumlichen Unterschiede in den letzten zehn Jahren deutlich verringert und werden laut Sternberg zukünftig weiter zurückgehen. Betrachtet man die Zahl der .de-Domains je Einwohner nach Raumordnungsregionen, dann haben die ländlichen Gegenden und peripheren Gebiete beispielsweise an der polnischen Grenze schon jetzt deutlich aufgeholt. Demgegenüber nehmen die Wachstumsraten der Neuanmeldungen von .de-Domains bundesweit seit den 1990er Jahren ab.