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Zertifikate für Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms 2010

Mentorinnen und Mentees im Innenhof der Alten Universität nach Erhalt der Zertifikate. (Foto Markus Farnung)

Marburg 24.6.2011 (pm/red)  Am 17. Juni 2011 hat in der Aula der Alten Universität die Abschlussveranstaltung des Mentoring-Programms 2010 im Rahmen des MentorinnenNetzwerks für Frauen in Naturwissenschaft und Technik stattgefunden. Zur Feier des erfolgreichen Abschlusses ihrer einjährigen Kooperation wurden den 137 Tandems aus Mentees und Mentorinnen ihre Zertifikate verliehen. Ingrid Rieken, Frauenbeauftragte der Philipps-Universität, und Vizepräsident Prof. Joachim Schachtner gratulierten den Teilnehmerinnen und hoben die Wichtigkeit von Institutionen wie dem MentorinnenNetzwerk für die Karrieren von jungen Frauen insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich hervor.

Das seit 1999 bestehende hessenweit agierende MentorinnenNetzwerk, an dem sich die Philipps-Universität seit zehn Jahren beteiligt, hat das Ziel, Studentinnen und Absolventinnen natur- und ingenieurwissenschaftlicher Fächer beim Einstieg in die Karriere zu unterstützen und den noch immer geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. „Wesentlicher Bestandteil der Mentoring-Beziehung ist die persönliche Beziehung zwischen der Mentorin, einer erfolgreichen Frau aus der Wirtschaft oder Forschung, und der Mentee“, betonte Ulrike Kéré, die Leiterin des Netzwerks.

Persönliche Beziehung Grundlage der Mentoring-Kooperation

Von erfolgreichen Mentoring-Kooperationen berichteten die Pharmaziestudentin Lana Vanessa Langer und Sonja Skopp, Mitarbeiterin der Firma Merck. Die beiden Frauen waren 2010 eines von 20 Tandems mit einer Marburger Studentin. In ihrer Präsentation verdeutlichten sie den Gewinn, den sie aus dem Mentoring ziehen konnten. „Neben erhöhter Zielstrebigkeit und stärkerem Selbstvertrauen seitens der Mentee sehe ich vor allem die Vorteile der Reflexion meines eigenen Karriereweges und Verhaltens“, sagte Skopp.

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Yvonne Haffner, Professorin am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt, ging in ihrem Festvortrag auf die Verknüpfung von beruflichem Erfolg und Anerkennung ein. „In meinen Forschungen habe ich geschlechterspezifische Unterschiede bezüglich der Wahrnehmung von Erfolg untersucht und festgestellt, dass Frauen auch heute noch trotz durchweg gleich- oder gar höherwertiger Leistungen grundsätzlich als weniger erfolgreich als ihre männlichen Mitstreiter eingeschätzt werden“, berichtete sie. „Nicht die individuelle Leistung, sondern die dahinter stehenden etablierten Strukturen führen zu dieser ungleichen Bewertung.“
Derzeit läuft die Mentoring-Runde 2011. Eine Anmeldung im MentorinnenNetzwerk ist jederzeit unter via Internet möglich.