Gerhardt-von-Reutern-Haus Willingshausen: Millioneninvestition mit klandestiner Planung

27.12.2021 (yb) Das Jahr 2021 ist für Willingshausen ein besonderes Jahr geworden, in dem mehr als nur Andeutungen und Zeichen für überfällige Veränderungen sich Bahn gebrochen haben. Stichwort Generationenwechsel. Mit Luca Fritsch löst ein neuer …

Lesen Sie den gesamten Beitrag »
Energie

Bildung

Hessen

Kassel

Willingshausen

Home » Soziales, Stadt Marburg, Wirtschaft

Im Café Vetter wird fair gehandelt – und anderswo in Marburg

Oberbürgermeister Egon Vaupel,links, übergibt mit Ralf Dörschel und Anna Kahl und Pfarrerin Andrea Wöllenstein an Konditormeister Axel Vetter die Auszeichnung zum Fairen Handel. Rechts Jochen Friedrich vom Umweltladen. (Foto U. Schneidewindt)

Marburg 8.7.2011 (pm/red) Das Café Vetter findet sich in der Reitgasse in Marburg, wobei das Vetter vielleicht bekannter ist als der Name der Straße, in der es zu finden ist. Wir treffen uns im Vetter ist so etwas wie ein geflügeltes Wort. Wie man so schön sagt, ist das Café Vetter eine Institution in Marburg. Wenn solch eine Lokalität samt Betreiber sich in einer guten Sache engagiert, einbringt oder mitmacht, hat dies einen besonderen Wert und einiges Gewicht. Genau das zu veranschaulichen und publik zu machen, war Anlass und Grund eines besonderen Treffen im Vetter, in Marburg – der Hauptstadt des Fairen Handels 2009.

„Tut Gutes und redet auch darüber!“, sagte denn auch Oberbürgermeister Egon Vaupel zu den Mitgliedern der Steuerungsgruppe des Fairen Handels und Unternehmer Axel Vetter. Der Konditormeister erhielt aus den Händen einer Delegation mit Stadtoberhaupt, Stadtbedienstetem Jochen Friedrich und Engagierten in Sachen Fairen Handels in Marburg ein sichtbares Zeichen daran beteiligt zu sein fair zu handeln. Auf dem Axel Vetter überreichten Aufkleber steht zu lesen Wir machen mit: Fairer Handel!

Der Konditormeister hat diese Auszeichnung als erster Marburger Betrieb erhalten, weil er in seinem traditionellen Kaffeehaus den Gästen ausschließlich fair gehandelten Kaffee von GEPA anbietet.

„Uns ist es wichtig, dass Marburger Einzelhändler, Cafés, Schulen, Hotels, Gaststätten und Institutionen davon erfahren, dass es diese Möglichkeit der Auszeichnung gibt“, erläuterte Anne Kahl aus dem Vorstand des Dritte Welt Ladens. Jochen Friedrich vom Umweltladen ergänzte: „Mitmachen kann jeder, der mindestens ein fair gehandeltes und gesiegeltes Produkt, etwa vonTransfair , in seinem Sortiment auf Dauer anbietet. Wir freuen uns über weitere Bewerber.“ Einzelhändler, Cafés und andere Gastronomiebetriebe können und sollen sich dazu beim beim Agendabüro der Stadt Marburg anmelden. (Email: agendabuero@marburg-stadt.de).

Der Steuerungsgruppe zum Fairen Handel gehören Vertreter der beiden Fachgeschäfte Marburger Weltladen und CONTIGO, außerdem Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche und der Stadtverwaltung an. Nach dem Auftakt in der Reitgasse wird die Steuerungsgruppe zum Fairen Handel in den nächsten Wochen weitere Auszeichnungen und Aufkleber in Marburg verteilen.