Startschuss für Interimsspielstätte des Staatstheaters Kassel

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75 neue Solar-Kollektoren für den Richtsberg

Marburg 29.9.2011 (pm/red) Energetische Modernisierung lautet die Zielstellung, die Stadtwerke Marburg mit der Stadt und Wohnungsbaugesellschaften im Wohngebiet am Richtsberg verfolgen. Als Meilenstein auf diesem Weg wird eine neue solarthermische Anlage auf den Dächern der beiden GeWoBau-Gebäude Sudetenstraße 11/13 und 15/17 betrachtet. Die dort solar erzeugte Wärmeenergie reiche aus, um die insgesamt 24 Wohneinheiten mit Wärme und Warmwasser versorgen zu können, wird informiert. Die darüber hinaus erzeugte Wärmeenergie werde direkt in das angeschlossene Fernwärmenetz Richtsberg eingespeist, das unter anderem die  Astrid-Lindgren, die Richtsberg-Gesamtschule sowie das Altenzentrum der Marburger Altenhilfe Stiftung St. Jakob versorgt.

Bürgermeister Franz Kahle, Stadträtin Kerstin Weinbach und Stadtwerke Geschäftsführer  Rainer Kühne weihten die solarthermische Anlage am Donnerstagnachmittag offiziell ein.

„Wir gehen hier mit gutem Beispiel voran. Wie Sie wissen, ist Solarthermie eine Schlüsseltechnologie, die wir als Universitätsstadt mit hohen Zuschüssen ebenso fördern wie die Stadtwerke Marburg,“ erklärte der Bürgermeister. „Allein von der Stadt können Bauwillige 500 bis 1000 Euro zusätzliche Fördermittel erhalten.“ „Und die Stadtwerke Marburg geben ihren Stromkundinnen und –kunden 250 Euro hinzu,“ ergänzt Stadtwerke Geschäftsführer Rainer Kühne. „Eine Beratung im Kundenzentrum der Stadtwerke Marburg lohnt sich also.“

Von Stadträtin Kerstin Weinbach wurde das Konzept als „zukunftsweisend“ bezeichnet. „Erst kürzlich haben wir das Blockheizkraftwerk für die Heizzentrale in der Richtsberg-Gesamtschule in Betrieb genommen. Jetzt ergänzen wir diese Anlage mit Solarthermie. So sieht die Energiewende vor Ort ganz konkret aus.“

Neue solarthermische Anlage in der Sudetenstraße in Betrieb

Insgesamt sollen damit etwa 18 bis 24 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden. Die beiden solarthermischen Anlagen bestehen zusammen aus 75 Kollektoren mit einer Gesamtbruttofläche von 127 Quadratmetern. Die maximale Leistung der beiden Solaranlagen beträgt je nach Sonneneinstrahlung 90 bis 100 kW. Für die Einbindung und Anschluss dieser Solarleitungen sind in und auf den Gebäuden insgesamt 320 Meter Heizungsrohre installiert worden.

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