Nutzungsverzicht im Wald schadet Wald und Klima:  Nabu Hessen fordert eine großzügige Ausweisung von Wald-Wildnisgebieten

Kassel 08.01.2020 Gastbeitrag von Roland Irslinger | In der Wohlfühl-Ökoszene um Autor Peter Wohlleben herrscht die Meinung, man solle wegen des Klimaschutzes den Wald besser in Ruhe lassen statt ihn zu nutzen. In einer Studie …

Lesen Sie den gesamten Beitrag »
Philipps-Universität

Stadt Marburg

Verkehr

Kultur

Wohnen

Home » Parteien, Stadtentwicklung, Verkehr

Informationsabend der Marburger Grünen: Chancen und Perspektiven für Radverkehr in Marburg

Marburg 26.6.2012 (pm/red) Zu einem Vortrags- und Diskussionsabend mit dem freie Verkehrsplaner Jörg Thiemann-Linden und Bürgermeister Franz Kahle laden die Marburger Grünen zum 3. Juli in den Kulturladen KFZ ein. ‚Radverkehr in Marburg – Chancen und Perspektiven‘ ist das Abendthema.
Radfahren in Marburg sei nicht immer einfach, wird dazu mit Bezug dabei auf die Topografie der Stadt formuliert. Steile Berge und begrenzter Straßenraum also. Mit dem Rad im Bus geht es kaum und in der öffentlichen Akzeptanz des Radverkehrs herrscht in Marburg nicht gerade ein fahrradfreundliches Klima, heißt es zutreffend weiter.
Trotz der schwierigen Voraussetzungen gebe es Spielraum den Radverkehr zu stärken. Gemeint sind Verkehrswege und die Stellplätze. Ziel soll sein, den Anteil des Radverkehrs am ‚modal split‘, der Verteilung der Verkehrsleistung auf verschiedene Verkehrsträger, merklich zu erhöhen.

Die Öffnung der überwiegenden Zahl der Einbahnstraßen für den Radverkehr, der Neubau des Hirsefeldsteges, die Fertigstellung des rechtsseitig der Lahn verlaufenden Radweges zum Ausbau des Wegenetzes, lassen sich als Beispiele für Maßnahmen zur Stärkung des Radverkehrs anführen. Derzeit wird an der Jugendherberge am an einem Lückenschluss des Ausbaus des linksseitig an der Lahn verlaufenden Radweges gearbeitet.

Es soll geht noch mehr gehen. So läuft aktuell die Planung der seit langem geforderten Radstation am Hauptbahnhof und es gelte die im Koalitionsvertrag zwischen Grünen und SPD vereinbarte Prüfung eines Radschnellweges voranzutreiben.

Zu diesen Themen wird der Verkehrsplaner und Dipl. Geograf Jörg Thiemann-Linden aus Köln auf der Veranstaltung  referieren. Er ist ein anerkannter Fachmann für Radverkehrsplanung und arbeitet für das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) in Berlin.

Über den Stand der Planung der Radstation werden Baudezernent Franz Kahle und Mitarbeiter des Bau- und Planungsamtes berichten. In der anschließenden Diskussion soll es neben diesen beiden Themen um weitere Möglichkeiten der Entwicklung und Stärkung des Radverkehrs in Marburg gehen.

Die Veranstaltung des Stadtverbandes Marburg der Grünen am Dienstag, 3. Juli, beginnt um 20 Uhr, Eintritt frei. Sie wird von Johanna Busch und Anke Lindemann-Stark moderiert.