Corveyer Bücherschatz:  Universitätsbibliothek Marburg digitalisiert mittelalterliche Handschriftenbestände der Klosterbibliothek Corvey

Marburg 15.08.2019 (pm/red) Die Klosterbibliothek Corvey war eine der bedeutendsten Bibliotheken des Mittelalters. Mit der Säkularisation von 1803 wurde sie endgültig aufgelöst und der übrige Bestand größtenteils zerstreut. Heute ist der Aufbewahrungsort von ungefähr 160 …

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Marburger Linke fordert vom Magistrat Handeln angesichts des Rekordniveaus bei Studierendenzahlen

Marburg 15.8.2012 (pm/red) Viele Zeichen, vor allem die deutlich angestiegenen Zahlen von Bewerbern deuten darauf hin, dass Marburg eine neue Rekordzahl von Studierenden aufzunehmen und zu beherbergen haben wird. Dies erfordere eine Aufstockung der Mittel aus dem Hochschulpakt durch das Land Hessen, meint die Marburger Linke, da ansonsten die Qualität von Forschung und Lehre leide. „Unipräsidentin Krause findet die volle Unterstützung für ihre Forderungen an das Land Hessen durch die Marburger Linke. Die Rekordzahlen an Studierenden bleiben jedoch auch nicht ohne Auswirkung auf die Aufgaben der Stadt Marburg“, stellt dazu Henning Köster, Vorsitzender der Fraktion Marburger Linke, nach der öffentlichen Fraktionssitzung fest. „Die Infrastruktur muss mitwachsen. Marburg muss attraktiv bleiben für die Studierenden, aber auch für die dauerhaft in Marburg Ansässigen.“

Insgesamt hier sieht die Fraktion Marburger Linke zum Teil erhebliche Defizite. Zwar habe der Magistrat das eine oder andere Vorhaben auf den Weg gebracht, aber der Öffentliche Nahverkehr, die Wohnraumsituation, die Quantität und Qualität der städtischen Sportstätten und Schwimmflächenflächen oder die Förderungen im Kulturbereich hielten mit den wachsenden Anforderungen nicht Schritt.

Zur Finanzierung der Maßnahmen könne die Erhöhung der Gewerbesteuer einen großen Teil beitragen. Die Wirtschafts-  und Geschäftswelt Marburgs werde von der Bevölkerungszunahme profitieren. Umso gerechtfertigter sei daher die Erhöhung der Gewerbesteuer, stellte Henning Köster fest. Zu alledem fordert Marburger Linke als Sofortmaßnahmen

  • Einberufung einer Planungsgruppe, um eine fachdienstübergreifende Analyse der Auswirkungen der steigenden Studierendenzahlen auf die Lebensqualität in Marburg durchzuführen, um daraus kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen abzuleiten
  • Einen Sofortplan zur Beseitigung der Engpässe beim ÖPNV
  • Deutliche Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer im Stadtgebiet
  • Unverzüglicher Neubau einer Sporthalle im Bereich Leopold-Lucas-Straße und Ausweitung der Schwimmzeiten im Hallenbad Wehrda
  • Aufhebung der Besetzungssperren im Stellenplan der Stadt Marburg und zusätzliche MitarbeiterInnen für die Verwaltung
  • Beschluss über die Anhebung der Gewerbesteuer auf Gießener Niveau (420 Punkte) für das Haushaltsjahr 2013

Diese Forderungen will die Fraktion Marburger Linke als Dringlichkeitsanträge in die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 31. August einbringen.