Nutzungsverzicht im Wald schadet Wald und Klima:  Nabu Hessen fordert eine großzügige Ausweisung von Wald-Wildnisgebieten

Kassel 08.01.2020 Gastbeitrag von Roland Irslinger | In der Wohlfühl-Ökoszene um Autor Peter Wohlleben herrscht die Meinung, man solle wegen des Klimaschutzes den Wald besser in Ruhe lassen statt ihn zu nutzen. In einer Studie …

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Neonazi der NPD prügelte auf freien Fotojournalisten ein

Frankfurt, Marburg 3.8.2012 (pm/red)  Wie erst jetzt bekannt wurde, hat ein Mitglied oder Anhänger der rechtsradikalen NPD bei der Kundgebung der Partei am 27. Juli in Frankfurt am Main einen freien Bildberichterstatter körperlich angegriffen. Der freie Fotojournalist war in seiner beruflichen Funktion im Bereich Römerberg/Untermainkai unterwegs, um die Neonazi-Kundgebung zu fotografieren.

Gemäß seiner Schilderung wurde der freie Fotojournalist von dem Neonazi während des Fotografierens angegriffen. Zunächst habe der Angreifer auf den Fotoapparat geschlagen. Einen zweiten Schlag konnte der Journalist mit dem Unterarm abwehren, zog sich dabei jedoch erhebliche Verletzungen zu, die krankenhausärztlich behandelt werden mussten. Aufgrund der Verletzung wurde von Ärzten eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt.

Der freie Journalist hat inzwischen über seinen Anwalt einen Strafantrag gestellt.
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di (Hessen) verurteilt den tätlichen Angriff scharf. Der Vorfall zeige erneut, wie ernst die von der NPD ausgehende Gefahr genommen werden müsse.
Am 27. Juli waren zahlreiche weitere Bildberichterstatter anwesend. Die dju ruft sie dazu auf, ihr Bildmaterial auch daraufhin zu prüfen, ob sie den Vorfall fotografisch dokumentiert haben.

Auch im Hinblick auf die für heute, 3. August, in Offenbach angekündigte NPD-Kundgebung rät die dju allen Berichterstattern, eventuelle Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten zu dokumentieren und zu melden. Die dju Hessen ist unter dju.hessen(at)verdi.de zu erreichen.