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Startschuss für Klimaschutz-Masterplan beim Landkreis

Marburg 24.8.2012 (red) Mit einer Auftaktveranstaltung hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf seinen Masterplan‘:100 Prozent Klimaschutz‘ auf den Weg gebracht. Landrat Robert Fischbach konnte dazu vergangenen Montag rund 140 Gäste im Tagungsgebäude des Landratsamtes begrüßen. Ein weiterer großer Schritt in Richtung eines großen Zukunftsthemas werde mit diesem Masterplan bewältigt, so Fischbach. Informative Vorträge rundeten die Veranstaltung ab.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist einer von drei Landkreisen, den die Bundesregierung für das Modellprojekt Masterplan auswählte. Ziel des Masterplanes ist es, aufzuzeigen, wie bis zum Jahr 2050 eine Halbierung des Energiebedarfs und eine Verringerung der klimaschädlichen Treibhausgase erreicht werden kann. Dafür erhält der Landkreis Marburg-Biedenkopf für die kommenden vier Jahre rund 700.000 Euro Fördermittel.

Entscheidend sei nicht,  ob man die gesetzten Ziele 2050 erreiche, sondern, dass man sich auf den Weg mache, dass man ein Bewusstsein für den Klimaschutz und die Erneuerbaren Energien entwickle und dass Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitgenommen werden. Man könnte vom internationalen Energiemarkt unabhängig werden. Energie solle bezahlbar bleiben, so lässt sich die Zielstellung kurz umschreiben.

Bei der Veranstaltung wurden die beiden neuen Mitarbeiter vor, die das Projekt Masterplan betreuen und vorantreiben werden. Sonja Minke als Klimaschutzmanagerin und Stefan Franke als Masterplanmanager werden den Masterplan erstellen, eine tragfähige Projektstruktur aufbauen und koordinieren und das bestehende Klimaschutzkonzept des Kreises umsetzen.

Intensiver beleuchtet wurde das Thema Klimaschutz durch Fachvorträge von Hans-Joachim Ziesing (Ecologic Institute, Berlin). Er thematisierte die Frage: 100  Prozent Klimaschutz utopisch oder machbar? Seine Kern-Thesen: Bund, Länder und Kommunen müssen zusammenwirken, um die Energiewende zu schaffen und eine zentrale Rolle nimmt die Energieeffizient ein, der Einsatz Erneuerbarer Energieträger alleine reicht nicht aus.

Guido Vollmari von Ferrero Deutschland beleuchtete das Thema ‚Klimaschutz und Großunternehmen, passt das zusammen?‘ Er schilderte, wie Ferrero, ein Unternehmen mit großem Energiebedarf, Schritte gehen kann, um Energie zu sparen.  Änderungen bei Isolation, Beleuchtung und Kältetechnik können den vergleichbaren Jahresenergieverbrauch für Strom und Wärme, von rund 275 Einfamilienhäusern einsparen.