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Gedenkfeier zur Pogromnacht in der Landsynagoge Roth am 8. November

Marburg 26.10.2012 (pm/red) In den Pogromnächten in Hessen zwischen dem 7. und dem 9. November 1938 wurden nicht nur Synagogen zerstört und niedergebrannt, auch zahlreichen Menschen wurde schwere körperliche Gewalt angetan, manche kamen gar zu Tode. Damit nicht genug, wurden auf ausdrücklichen Befehl Hitlers am 10. November in ganz Deutschland Männer, junge wie alte, wahllos festgenommen und in Konzentrationslager verschleppt. Auch in Roth, in Fronhausen und Lohra ereigneten sich diese Dinge.

 

Kennkarte von Heinz Bergenstein mit geschorenen Haaren nach der Haft in Buchenwald. Er wurde 1941 nach Riga deportiert und 1944 in Stutthof ermordet.

Der Arbeitskreis Landsynagoge Roth erinnert in diesem Jahr mit seiner Gedenkfeier anlässlich der Zerstörung der Synagoge vor 74 Jahren besonders an die Männer aus Roth, Fronhausen und Lohra, die ohne Vorwarnung festgenommen, in das Konzentrationslager Buchenwald transportiert wurden und dort Schlimmes erleiden mussten.

Darunter war der erst 16-jährige Heinz Bergenstein aus Roth ebenso wie der bereits 62-jährige Hermann Nathan aus Lohra. Die Gedenkveranstaltung mitgestaltet vom Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Marburg, Amnon Orbach. Der Arbeitskreis Landsynagoge Roth lädt herzlich zum 8. November um 18.00 Uhr in die Synagoge Roth ein.

—> Informationen zum Leben und zur Vertreibung der Juden aus Rauischholzhausen