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Botanischer Garten: Unipräsidentin Krause verweist auf energetische Sanierung der Gewächshäuser

Übersichtsdarstellung aus dem ‚Masterplan Lahnberge‘, unten der Botanische Garten. -> für Großdar-stellung auf Grafik klicken

Marburg 16.11.2012 (yb) In Verbindung mit dem Beitrag über die denkmalrechtliche Unterschutzstellung des Botanischen Gartens auf den Lahnbergen (das Marburger. 15.11.2012) hat die Redaktion Universitätspräsidentin Katharina Krause diesbezügliche Fragen vorgelegt. Darauf hat Prof. Krause kurzfristig geantwortet. Sie verweist auf die langfristigen Vollzüge und Überlegungen im Rahmen des ‚Masterplan Lahnberge‘. Darin seien denkmalrechtliche Erwägungen bereits enthalten gewesen, informiert die Präsidentin. Diese seien darüber hinaus mit den beiden relevanten Ministerien Wissenschaft und Kunst (HMWK) und Finanzministerium im Vorhinein abgestimmt worden.

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Im Einzelnen teilt Präsidentin Krause mit „dass im Rahmen der Masterplanung für die Lahnberge in Übereinstimmung mit dem HMWK und dem Finanzministerium bereits vorgesehen wurde, den südlichen Teil des Campus unter dem Gesichtspunkt des Ensembleschutzes zu erhalten. Davon betroffen sind das ehemalige Staatsbauamt, das ehemalige Gebäude für medizinische Forschung sowie die Kernbauten des Botanischen Gartens.
Eine Unter-Schutz-Stellung von Seiten des Landesamtes für Denkmalpflege stellt insofern keine wesentliche Abweichung von dieser Auffassung dar. Das Denkmalrecht greift vor allem bei baulicher Veränderung, was zum Beispiel bei einer Sanierung der Gewächshäuser relevant würde. Das von unserer Seite vorgesehene Sanierungsprojekt für die Gewächshäuser, das die energetische Optimierung zum Ziel hat, würde in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege entwickelt werden.“

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Damit ist zunächst überschlägig die nunmehr geschaffene denkmalrechtliche Klassifizierung nicht alleine bestätigt. Krause spricht aus triftigen Gründen in Verbindung damit eine anstehende energetische Sanierung der Gewächshäuser an. Besonders die Energiekosten stellen einen erheblichen Faktor dar.

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