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Positive Entwicklung: Herder-Institut in Marburg als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft

Marburg 3.12.2012 (wm/red) Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat heute nach Abschluss der wissenschaftlichen Evaluierung von fünf Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft Bund und Ländern empfohlen, diese Einrichtungen weiterhin gemeinsam zu fördern. Diese Senatsstellungnahme dient der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) zur Überprüfung der Fördervoraussetzungen einer Leibniz-Einrichtung. Zu den begutachteten Instituten gehörte auch das in Marburg ansässige ‚Herder-Institut‘. Das ‚Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft‘ (HI) in Marburg habe sich in den letzten Jahren beeindruckend entwickelt. Dies hält der Senat der Leibniz-Gemeinschaft in seiner Stellungnahme fest.

Das Institut habe seinen Gründungsauftrag, Überlieferungen und Quellen aus den vor 1945 deutschen Ostgebieten zu sammeln, im Laufe der Zeit sinnvoll ausgeweitet und modernisiert. Heute befasse sich das Herder-Institut in der wissenschaftlich notwendigen Breite mit der historischen Erforschung der staatlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Ostmitteleuropa. Das Institut erweitere seine Quellensammlungen stetig und stelle sie über ein zentrales Fachinformationsportal in einer sehr gut aufbereiteten Weise zur wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung.

Diese Dienstleistungsaufgaben werden, so der Leibniz-Senat, am Institut sehr gut von eigenen Forschungsaktivitäten begleitet. Das Herder-Institut nehme eine international hoch anerkannte Vermittlungsfunktion zwischen Deutschland und Ostmitteleuropa wahr. Der Senat geht davon aus, dass das Herder-Institut sein überzeugendes Gesamtkonzept zukünftig weiter entfalten kann und dabei durch alle Zuwendungsgeber inhaltlich sowie finanziell angemessen unterstützt wird. Der Leibniz-Senat empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung des Herder- Instituts fortzusetzen.