Startschuss für Interimsspielstätte des Staatstheaters Kassel

08.07.2024 (pm/red) Kassel ist eine der traditionsreichsten Theaterstädte Deutschlands: Schon vor über 400 Jahren wurde unter Landgraf Moritz das Ottoneum als erster fester Theaterbau Deutschlands errichtet. Das Staatsorchester Kassel, hervorgegangen aus der 1502 gegründeten Hofkapelle, …

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Deutsche Burschenschaft unerwünscht – Marburger Stadtparlament einstimmig gegen rechtsextreme Burschenschaften

Der Text des einstimmig verabschiedeten Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung in Marburg

Der Text des einstimmig verabschiedeten Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung in Marburg erklärt Mitglieder der rechtsextremen Deutschen Burschenschaft als unerwünscht.

Deutsche Burschenschaft in Marburg nichtMarburg 23.3.2013 (yb) Wie im Ausschuss vorbereitet, hat die Marburger Stadtverordnetenversammlung am 22. März 2013 einstimmig beschlossen der Deutschen Burschenschaft klare Kante zu zeigen: Schluss mit politischen und öffentlichen Aktivitäten für rechtsextreme Burschen(schaften) in der traditionsreichen Universitätsstadt an der Lahn. Dergleichen ist in Marburg ab sofort unerwünscht. In einem weiteren Beschluss wurde mehrheitlich festgelegt, dass es den umstrittenen Marktfrühschoppen in diesem Jahr erneut nicht geben wird. Nach ausführlicher und leidenschaftlicher Debatte wurde zunächst die non-grata-Entschließung verabschiedet. Diese gilt über Personen hinaus zugleich für rechtsextreme Verbindungen, von denen es mehrere in Marburg gibt. Wenn diese auch nur eine kleine Minderheit unter der sehr viel größeren Zahl von Verbindungen in Marburg ausmachen, wollen die gewählten Repräsentanten der Stadt in ebenso seltener wie entschiedenerx Einmütigkeit politische und öffentliche Aktivitäten aus dieser Ecke nicht länger hinnehmen.

In der Sitzung wurde zudem der Offenlage-Beschluss für den zweiten zentralen Bebauungsplan zur Entwicklung des Campus Firmanei der Philipps-Universität gefasst. Die Diskussion offenbarte Defizite, darunter ein ‚Architekturstreit‘, der zugleich die Problematik gewollten Baurechts auf dem Gelände der früheren Brauerei für die gesamte Innenstadtentwicklung überlagert.

 

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