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Stadtwerke Marburg investieren in Windpark Hohenahr – Einlagen aus Marburger Bürgerbeteiligungsmodell in sieben Nordex-Windräder

Der Windpark Hohenahr rund 8 Kilometer nördlich von Wetzlar auf diesem Foto vom Februar 2013. Quelle Wikipedia

Der Windpark Hohenahr mit sieben Windrädern liegt in der Gemarkung von Hohensolms rund 8 Kilometer nördlich von Wetzlar. Foto vom Februar 2013 – Quelle Wikipedia

Marburg 19.6.2013 (pm/red) Zusammen mit anderen Energieversorgern aus Hessen und Thüringen haben sich die Stadtwerke Marburg am Windpark Hohenahr  beteiligt. Der etwa 8 Kilometer nördlich von Wetzlar gelegene Windpark wird von der Mainova AG betrieben. Die Verträge sind am 17. Juni in Frankfurt unterschrieben worden, teilen die Stadtwerke in einer Presseinformation mit. Investiert wurde von den Stadtwerken erneut Kapital aus dem Fonds ihrer als Bürgerbeteiligungsmodell aufgelegten Inhaberschuldverschreibung. Damit sind Bürgerinnen und Bürger der Universitätsstadt an dem Invest beteiligt.

„Mit unserer Beteiligung am Windpark Hohenahr unterstützen wir den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region. Wir freuen uns, mit der Mainova einen starken Partner gefunden zu haben, der schon frühzeitig die Weichen für den Umbau der Energieversorgung hin zu regenerativer Stromerzeugung gestellt hat“, teilte dazu Stadtwerke Geschäftsführer Norbert Schüren mit.
Der Vorsitzende des Vorstands der Mainova AG, Dr. Constantin H. Alsheimer, dazu: „Zusammen mit unseren Energiepartnern treiben wir die Energiewende voran. Als regionales Unternehmen schätzen wir die Kooperation mit anderen Stadtwerken. Gemeinsam beteiligen wir uns am Umbau der Energieversorgung. Gleichzeitig profitieren die Partner auch wirtschaftlich davon.“

Drehendes WindradDer Windpark Hohenahr ist Ende 2012 in Betrieb gegangen. Sieben Anlagen des Typs Nordex N-117 (Nabenhöhe von 140 m) mit jeweils 2,4 Megawatt Leistung produzieren rund 44 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr, auf klimafreundliche Art und Weise.
Dies entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 12.500 Haushalten.

Zu dem Käufer-Konsortium gehören außer den Marburgern die Stadtwerke Hanau, Mühlheim am Main, Neu-Isenburg, Oberursel und die Werraenergie (Bad Salzungen).

Im vergangenen Jahr wurde eine Kooperation unter dem Namen ‚Ventonova‘ geschlossen, zusammen mit der Mainova AG. Deren Ziel ist es, gemeinsam in erneuerbare Energien zu investieren.

Die Beteiligung an dem Windpark Hohenahr wird als erstes gemeinsames Projekt vorgestellt.

Die Mainova AG ist zusammen mit den Marburger Stadtwerken und einer Zahl weiterer Stadtwerke Konsortialpartner beim angestrebten Rückkauf der E.ON Mitte.
—->Bericht zum Rückkauf von E.ON Mitte