Stadtfest 3 Tage Marburg 8. bis 10. Juli

27.06.2022 (pm/red) Rock, Pop, Jazz, Klassik, Weltmusik, Sport und jede Menge Spaß sind angekündigt zum Marburger Stadtfest mit Programm  vom Schlosspark bis zur Lahn. Die Vorfreude auf Seiten aller am Programm Beteiligten sei groß, wird …

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Studentischer Wohnraum im historischen Gebäude Ritterstraße

dbau0603_0092-Wohnheim-RitterstrasseMarburg 5.6.2013 (pm/red) Wände sind bereits gefallen und marode Balken entfernt, von außen sind Baugerüste aufgestellt. Bis aber neue studentische Mieter in das Wohnheim in der Ritterstraße einziehen werden, muss das Gebäude innen komplett neu aufgebaut und zudem das Dach erneuert werden. Über den Baubeginn freute sich Uwe Grebe als Geschäftsführer des Studentenwerks Marburg, und das aus gutem Grund. „Studentischer Wohnraum wird in Marburg dringend benötigt. Der Herbst bringt mit dem doppelten Abiturjahrgang in Hessen viele neue Studierende in die Stadt.“

Ein Hoch bei den Studierendenzahlen, das in den kommenden Jahren als anhaltend prognostiziert ist. So hat jeder Wohnheimplatz Bedeutung – zudem, wenn so zentral gelegen wie in der Ritterstraße. Dazu gibt es faire Mietpreise beim Studentenwerk. 34 Einzelzimmer sollen nach der Sanierung in der Ritterstraße 13 zur Verfügung stehen.

Das denkmalgeschützte Haus in der Oberstadt wurde bis 2009 überwiegend von studentischen Paaren und Familien bewohnt. 16 Wohnungen standen dafür zu Verfügung. Dann kamen massive Bauschäden, machten das Gebäude unbewohnbar. Etwa 1,5 Millionen Euro werden für die Sanierung des Hauses aufgewendet, mit dabei avisierte Unterstützung der Stadt Marburg: 10.000 Euro pro Wohneinheit aus dem Haushaltstitel 2013 für bezahlbaren Wohnraum.

dbau0603_0090-Baustelle-Ritterstrasse-13„Wir sind froh, dass wir bei der Realisierung dieses Projekt auf die Unterstützung der Stadt bauen können; ohne diesen Zuschuss wäre die Realisierung zu vertretbaren Mieten nicht machbar“, verdeutlicht Geschäftsführer Grebe. Dass die Anforderungen des Denkmalsschutzes seitens des Landes mit 50.000 Euro unterstützt werden habe die Entscheidung, das Gebäude als Studentenwohnheim zu erhalten, leichter werden lassen. Mit den dann neuen 34 Zimmern gelinge zugleich eine Aufwertung des denkmalgeschützten Stadtbildes im Bereich des benachbarten Forsthofes. Fotografien von Hartwig Bambey

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