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18. Archivwissenschaftliches Kolloquium über Digitalisierung

Marburg 19.11.2013 (pm/red) Ein zweitägiges Kolloquium der Marburger Archivschule am 26. und 27. November beschäftigt sich mit vielen Aspekten der Digitalisierung in Archiven.
Die Forschung stellt an die Archive zunehmend die Anforderung, archivalische Quellen im Internet als Digitalisate verfügbar zu machen. Damit das gelingen kann, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft Mittel für ein Projekt „Produktivpilot Digitalisierung von archivalischen Quellen“  bereitgestellt. In diesem Projekt soll untersucht werden, welche technischen Verfahren, Abläufe, Ressourcen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um deutsches Archivgut flächendeckend zu digitalisieren. Im Rahmen dieses Projekts findet das 18. Archivwissenschaftliche Kolloquium statt, in dem diskutiert werden soll, welche Priorisierungsmaßnahmen notwendig sind, um eine nationale Digitalisierungsstrategie zu erarbeiten.

Vortragende stellen die in den nationalen Archiven bereits vorhandenen Digitalisie-
rungsstrategien vor. Dabei werden die Grundlagen dieser archivischen Digitalisierungsstrategien genannt und die Vor- und Nachteile näher beleuchtet. Daneben soll ein Blick auf die Digitalisierung archivalischer Quellen im Ausland die Diskussion im deutschen Archivwesen befruchten.

Eine Sektion ist ganz der wissenschaftlichen Nutzergruppe gewidmet. Im Austausch mit dem Archivwesen ist ihre forschungsrelevante Sicht wegweisend für die Beständepriorisierung des zu digitalisierenden Archivguts.

Referenten präsentieren das aktuelle Vorgehen in verwandten Kulturinstituten wie
Bibliotheken, Museen und Forschungseinrichtungen und ermöglichen so einen spartenübergreifenden Blick.
Mit dem Kolloquium wird ein Austausch mit dem nationalen und internationalen Archivwesen, den Wissenschaftsdisziplinen und den verwandten Kultureinrichtungen ermöglicht, um erreichte Meilensteine in der Digitalisierung zu teilen und bevorstehende Hürden aus
mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Methodische, organisatorische und technische Rahmenbedingungen lassen sich somit näher untersuchen, um einen Masterplan
für die Digitalisierung archivalischer Quellen zu erstellen.